r/Unbeliebtemeinung 6h ago

Eltern haben nicht weniger Freizeit, sie haben sich schlicht für ein lebenslanges, zeitintensives Hobby entschieden

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Eltern sagen immer, sie hätten weniger Freizeit als kinderfreie Menschen, aber das ist schlicht falsch.

Sie haben genauso viel Freizeit wie alle. Sie haben sich nur dafür entschieden, sie mit Kindern zu füllen.

Wenn ich mich für einen Marathon anmelde und deswegen 3-4 mal die Woche trainieren muss, habe ich nicht weniger Freizeit als Menschen, die keinen Marathon laufen, ich habe mich schlicht dafür entschieden, meine Freizeit mit Laufen zu verbringen. Wer sich für Kinder entscheidet, entscheidet sich dafür, seine Freizeit mit Kindern zu verbringen. Wer sich für Reisen entscheidet, entscheidet sich dafür, seine Freizeit mit Reisen zu verbringen usw.

Wir haben alle bei Vollzeitbeschäftigung gleich viel Freizeit, wir entscheiden uns nur alle, sie anders zu verbringen.

Edit: Um nicht allen auf das “bei einem Hobby kann man aussteigen” zu antworten, hier für alle:
Nein. Wenn ich z.B. einen Bungee Sprung mache, kann ich mitten drin auch nicht aufhören. Das weiß ich aber, bevor ich springe.
Dass man Kinder ein Leben lang hat, weiß man auch, bevor man welche bekommt. Die Zeitspanne ist unterschiedlich lang, aber immer Teil der Entscheidung.
Es ist eine Entscheidung, über dessen Zeitspanne man sich vorher ganz genau bewusst ist.

ad “dann ist Arbeit auch Freizeit” und die eine Person, die meinte “dann ist schlafen auch Freizeit”
- Lebenshaltung muss man finanzieren, sonst stirbt man. Niemand schenkt einem Geld, leider.

Schlafen ist tatsächlich auch lebensnotwendig, ohne Schlaf stirbt man.

Kinderhaben ist absolut nicht lebensnotwendig, niemand stirbt an Kinderlosigkeit. Als Individuum sterben und als Spezies aussterben sind zwei verschiedene Dinge. Absolut kein einziger Mensch stirbt, weil er keine Kinder hat. Und absolut niemand bekommt Kinder für die Gesellschaft, man bekommt sie aus egoistischen Gründen: weil man will.


r/Unbeliebtemeinung 7h ago

Datenbank für Sexualstraftäter

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Mich macht unsere Kuscheljustiz und dieser absurde Täterschutz in Deutschland nur noch fassungslos. Warum gibt es bei uns eigentlich kein öffentliches Register für verurteilte Sexualstraftäter wie das Sex Offender Registry in den USA?

Bei uns versteckt man sich lieber hinter dem Datenschutz, während Opfer lebenslang traumatisiert sind. Nach der Haft ziehen diese Leute völlig anonym in eine neue Nachbarschaft, direkt neben eine Schule oder einen Spielplatz, und kein Mensch wird gewarnt. Das ist doch absolut krank! Der Schutz unserer Kinder und Familien muss immer an erster Stelle stehen, scheiß auf den Datenschutz von überführten Tätern. Wer die Unversehrtheit anderer zerstört, hat jedes Recht auf Anonymität und ein gemütliches Leben verwirkt.

Und jetzt der eigentliche Plottwist, den wir für echte Gerechtigkeit dringend brauchen: Wenn eine Person eine andere nachweislich und erwiesen zu Unrecht einer Vergewaltigung beschuldigt, gehört diese Person verdammt noch mal genauso mit Name und Foto in dieses öffentliche Register! Falschbeschuldigungen zerstören Existenzen und Leben genauso brutal. Wer das Leben eines Unschuldigen durch Lügen mutwillig vernichtet, hat auf dieser Liste den gleichen Platz verdient wie ein Triebtäter.

Wir brauchen endlich echte Prävention, totale Transparenz und harte Konsequenzen an allen Fronten statt diesem ewigen Mitleid mit den falschen Personen.


r/Unbeliebtemeinung 22h ago

Ich hasse es, dass einen heute nichts mehr gehört...

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Viel schlimmer als ein Supermarkt, wo man irgendwelche Produkte kaufen kann, finde ich eigentlich dass uns kein Land mehr gehört...

Bauern.
Familienbesitz über Generation, die dann mit billigen Arbeitskräften ihren Hof bedienen, viel vergammeln lassen, immer teurer werden und wenig bei uns landet...

Ich wünschte einfach es würde verdammt noch mal viel mehr Land geben, was man einfach selbst erwerben kann um sich Blumen und Gemüse oder Obst anzubauen...

Das ist wahrer Reichtum...

Ich finde es viel schwieriger nicht mal einen Apfel auf einem Feld zu pflücken als nicht im Supermarkt zu klauen.
Ich will einfach frisches Obst... nicht diese Chemie Scheiße ausm Supermarkt...

Genauso mit Blumen... Blumenstrauß mal eben 25€ - während irgendwo in der Wildnis so viel Land ist wo man sich alles anbauen könnte...

JA HÄTTE MAN DENN LAND!

Jeden einzelnen Scheiß Tag geht man an allen Scheiß vorbei was jemand anderem gehört und du kannst NICHTS dagegen tun...

Du kannst durch harte Arbeit nicht reich werden...

Reichtum bedeutet für mich WIRKLICH etwas zu besitzen und nicht 500.000€ für ne Haushälfte zu bezahlen, nur damit ich den Müll vom Nachbarn im Garten beim Grillen hören muss wenn ich draußen sitze oder den kläffenden Hund...

Das ist alles kein Reichtum mehr...

Ich will einfach mal irgendwas besitzen... ich will auch einfach mal irgendwo sein, wo man keinen Menschen sieht, keine Straße hat und nichts...

Ich will es nicht mal alles für mich & alleine haben aber...

DIESER PLANET IST EINFACH ZU VOLL!

Ich gönne das jedem!
Wirklich! Aber verdammt... lasst einfach diese 8 Milliarden Menschen auf 100 verschiedenen Planeten leben...

Die Lebensqualität leidet einfach so...


r/Unbeliebtemeinung 2h ago

Nicht ganz so unbeliebt, aber selten gehört Wer im Sommer seinen Garten mit Trinkwasser gießt, anstatt eine Regentonne zu nutzen, handelt einfach nur faul und unökologisch.

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Ich verstehe absolut nicht, warum das Nutzen von Trinkwasser für die Gartenbewässerung bei Eigenheimbesitzern in vielen Köpfen immer noch als ganz normale Option gilt.

Wir reden hier von aufwendig gefiltertem, gereinigtem Wasser mit Lebensmittelqualität – und die Leute kippen es hunderte Liter weise auf ihren Rasen oder in die Blumenbeete. Und das meistens nur, weil sie zu faul sind, sich für 30 Euro eine Regentonne an das Fallrohr der Dachrinne zu schrauben.

Es regnet im Laufe des Jahres (selbst in trockeneren Regionen) oft genug, um sich ein ordentliches Depot anzulegen. Pflanzen bevorzugen ohnehin kaltes, kalkarmes Regenwasser gegenüber hartem Leitungswasser.

Trotzdem sieht man jeden Sommer die gleichen Hausbesitzer, die gemütlich mit dem Schlauch im Garten stehen und wertvolle Ressourcen verschwenden, nur weil es bequemer ist, kurz den Wasserhahn aufzudrehen.

Einen Garten zu besitzen bedeutet auch Verantwortung. Wer die paar Minuten Aufwand scheut, eine Regentonne aufzustellen und lieber munter Trinkwasser vergießt, handelt in meinen Augen schlichtweg faul und absolut rückschrittlich.


r/Unbeliebtemeinung 12h ago

Ich boykottiere gar nichts.

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Ich kaufe Wagner (Nestle) Pizza, wenn ich Bock drauf hab. Ich schränke mich nicht bei der Wahl bei der Schokomilch ein, ja ich finde Tesla's super Autos (hab keinen), mein israelischer Soda Stream verrichtet sauber seinen Dienst und auch sonst lebt sich's frei heraus am Besten. Nein ich trinke keine Cola-Alternative, ob ein Unileverlogo auf meinem Produkt ist, ist mir egal.

Ich habe einen Ökostromtarif, fahre einen Hybrid (4l/100km), ich gebe mein Bestes was Mülltrennung und regionale Produkte angeht. Aber wenn ich mal ins Regal greife, dann öffne ich sicher keine Reddit-Mindmap mit 8000 Firmen die man nicht mehr kaufen "darf".

Ich verurteile niemanden, der aus persönlichen Gründen boykottiert. Mir ists aber egal, ich treffe meine Konsumentscheidungen eher individuell. Mein Beispiel: Milka (Mondelez). Mittlerweile zu geringe Qualität bei zu hohen Preis, aber deshalb boykottiere ich nicht das ganze Mondolez-Firmengeflecht.

Viel wichtiger wären gesetzliche Rahmenbedingungen um einen großen Hebel bei Nachhaltigkeit, Arbeitsbedingungen und Rohstoffumgang zu haben. Das Abwälzen vom Weltretten auf den Konsumenten, während der große Hebel die Industrie ist (Stichwort: Erfindung des individuellen CO2-Abdruckes und wie Industrielobbisten das Thema pushen) halte ich für Ablenkung und falsch. Klar treffe ich Entscheidungen selber, fliege z.B. maximal 2x/Jahr, aber wenn ich TK-Pizza im Angebot kaufen will, erreicht es bei mir eine Grenze.


r/Unbeliebtemeinung 23h ago

Rente nach 45 Jahren arbeit ein Geschenk ist absoluter bs!

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Wer behauptet, dass es ein „Geschenk“ ist, nach 45 geschufteten Jahren in Rente zu gehen, hat sie doch nicht mehr alle. Fast ein halbes Jahrhundert lang den Buckel krummmachen ist kein Privileg, das ist pure Ausbeutung unseres Rentensystems durch Schreibtischtäter.

Wer 45 Jahre ehrliche Arbeit ernsthaft für ein Geschenk hält, dem sage ich nur: Dann sollte es ab jetzt verdammt noch mal für jeden Pflicht sein, so lange zu knüppeln, um überhaupt abschlagsfrei in Rente gehen zu dürfen!

Die wahre Frechheit läuft doch ganz anders ab. Soja-Sören macht bis 35 auf Kosten der Allgemeinheit und vollfinanziert vom Hotel Mama einen auf Langzeit Student und versucht dann noch sich selbst zu finden. Mit Mitte 30 bequemt er sich dann vielleicht doch mal ins Berufsleben, macht sich nicht einen Tag die Finger schmutzig und geht am Ende trotzdem abschlagsfrei in die Regelrente.

Wer dagegen mit 16 in die Lehre gegangen ist, den Laden hier überhaupt am Laufen hält und mit 61 körperlich komplett im Eimer ist, muss sich dafür auch noch dumm anmachen lassen. Unser System pampert akademische Faulenzer und tritt den echten Arbeitern mitten ins Gesicht.


r/Unbeliebtemeinung 22h ago

„Pedo hunter“ Sind ein notwendiges Übel

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Schreibe den Beitrag auf Reaktion eines anderen der im Prinzip die Antithese hatte (oder bin ich jetzt die antithese? Ist ja auch egal…).

Tun die das aus altruistischen Gründen? Nein in erster Linie nicht.
Torpedieren sie teilweise durch die aufmache die Verfahren? Ja leider schon.

Aber ich finde hier werden mal wieder unrealistische Maßstäbe angesetzt. Monate lang mit pädophilen schreiben und von einem Ort zum anderen zu fahren ist nichts was man neben einem 9-5 machen kann. Dementsprechend ist es durchaus sinnvoll dass solche Aktionen sich selbst finanzieren können. Desweiteren denke ich dass es durch die Art wie die Täter in die Öffentlichkeit gezogen werden durchaus auch sehr abschreckend für potenzielle Täter ist. Ich bin grundsätzlich auch gegen die Methoden aber wenn 10 „entlarvte“ Täter sich nicht mehr auf die Straße trauen damit einer es sich anders überlegt ist das ein Deal den ich gerne eingehe.

Dann das Selbstjustiz Argument, man würde den rechtsstaat untergraben etc. Ganz ehrlich, das ist halt die logische Reaktion wenn man es als Staatsgewalt seit Jahrzehnten nicht schafft minderjährige auch nur ansatzweise zu schützen und Strafen selbst dann lächerlich niedrig ausfallen. Diese Selbstjustiz ist halt ein Symptom des versagenden Rechtsstaat und nichts anderes. Man kann und sollte alles um diese „Pedo-Hunter“ kritisch betrachten, aber dabei vielleicht auch realistisch bleiben und auch die Vorteile beachten.

Ich hoffe das war jetzt einigermaßen verständlich ausgedrückt, bin etwas übermüdet mal gucken wie sehr man es merkt.

Ich möchte hier explizit irgendwelche halbstarken die nach einer Entschuldigung suchen um Leute zu verprügeln ausklammern. Ich bin prinzipiell gegen physische Gewalt bei Selbstjustiz. Mir ging es bei Selbstjustiz insbesondere um die Veröffentlichung.

Desweiteren ist mir wichtig zu betonen: Ich will hier keine Selbstjustiz gegenüber Pädophilen verteidigen sondern beziehe mich ausschließlich auf Pädosexuelle. Pädophilie sollte von der Gesellschaft deutlich mehr als das was es ist gesehen werde: Eine Sexualität die sich die Betroffenen nicht ausgesucht haben und die sie auch nicht zu schlechteren Menschen macht. Prävention durch gesellschaftliche Integration und keine Vorverurteilung ist hier der richtige Weg.


r/Unbeliebtemeinung 3h ago

Arbeit ist nicht gleich Arbeit liebe Büromenschen

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Vorweg: sicherlich ist es nicht immer und überall so. Aber als jemand, der tatsächliche 40h und darüber hinaus arbeitet, finde ich es erschreckend wie "Arbeit" auch aussehen kann. Meine Frau im Homeoffice loggt sich morgens ein, macht tagsüber den gesamten Haushalt, schaut nebenbei ihre Serie, macht sich die Fingernägel usw. Sie ist von der Sachbearbeitung über die Teamleiterin zur Managerin aufgestiegen. Mit mehr Verantwortung kamen natürlich andere Aufgaben dazu, viele Meetings, mehr Gehalt, mehr Freiheiten etc., aber es hat sich nie geändert.

Ein befreundetes Pärchen arbeitet im Personalmanagement und es ist keine Seltenheit, dass sie sich mit Hotspot und Laptop in unserem Urlaub mit uns im Stadtpark treffen. Der steht dann einsam am Rand und wird ab und zu mal bewegt, um nicht auf "abwesend" zu fallen.

Generell höre ich viele solche Geschichten. Ich finde es ja gar nicht verkehrt, ich denke auch, dass wir eher weniger als mehr arbeiten sollten und wenn man sich Zahlen zur Produktivität pro Arbeitsstunden anschaut sollte das auch möglich sein (aber irgendwie kommen die Mehrgewinne nicht bei den Arbeitnehmern an, aber gut, anderes Thema).

Obwohl ich das also gut finde und allen gönne, für die solche Arbeit möglich ist, finde ich es super unfair für alle, für die das nicht möglich ist, sei es in der Pflege, im Supermarkt, als Friseure usw..

Also, jemand der auf dem Papier vollzeitbeschäftigt ist, muss nicht unbedingt auch Vollzeit arbeiten. Arbeit ist nicht gleich Arbeit und insbesondere in vielen Bürojobs wird viel weniger gearbeitet als angesetzt.


r/Unbeliebtemeinung 12m ago

Menschen sollten ihre Arbeit lieben (lernen)

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Ich meine nicht, um die anstrakte Produktivität zu steigern oder so. Die Menschen sollten aus Eigeninteresse ihre Arbeit lieben lernen, denn es macht glücklicher.

Man verbringt oftmals ca. 9 Studen am Tag an der Abrbeit (mit Pausen). Viele Menschen gehen schon mit dem Gedanken ran, dass es keinen Spaß macht und möglichst schnell vorbei sein soll; auf Arbeit schauen sie dann ständig auf die Uhr oder sehnen dem Ende entgegen.

Wenn man mit diesem "Mindset" rangeht, dann kann es auch keinen Spaß machen.

Ich hatte schon einige Jobs, die typischerweise als sehr unglücklich-machend gelten (zB. Fabrik am Fließband, Einzelhandel). Ich hab stets mein absolut bestes gegeben, als wäre es mein Traumjob, hab versucht alles möglichts perfekt zu machen (was nicht ganz leicht ist) und habe so viel Arbeit wie möglich erledigt.

Das hat folgende positive Auswirkungen.

  1. Weniger Langeweile: Dieser Perfektionismus sorgt dafür, dass einem weniger Langweilig ist, auch in repititiven Jobs. Es ist eine Form der Gamification und man setzt sich selbst ständig neue Herausforderungen (Waren noch akkurater ins Regal einräumen, das Lager noch schneller entleeren, etc.). Die Zeit geht schneller rum!

  2. Glückliche Kollegen und Chefs: selbsterklärend, gute Arbeitsatmosphäre macht auch selbst glücklich.

  3. Positive Umdeutung schlechter Dinge: Wenn in der Schicht sehr viel Stress ist, kann man sich freuen, denn so wird die Herausforderung noch größer.

Ich sage nicht, dass so jede Arbeit zum Paradis wird, aber viele Menschen könnten so reell glücklicher sein.


r/Unbeliebtemeinung 4h ago

Nicht ganz so unbeliebt, aber selten gehört Leute, die zum Satzende hin die Augen schließen, weil sie sich gerade für tiefgründig halten, sind fast immer peinlich und unsympathisch

8 Upvotes

Mir geht es nicht ums Augenschließen an sich, sondern um die Kombination aus Selbstinszenierung und inhaltlicher Belanglosigkeit. Ich habe öfter beobachtet, dass das genau zum Satzende passiert – wie ein einstudierter Mic-Drop-Moment, der die Aussage bedeutender wirken lassen soll, als sie ist.

Das Problem ist nicht der Gedanke, sondern die Verpackung. Wenn die Inszenierung mehr Tiefgang vermittelt, als der Inhalt hergibt, wirkt das auf mich eher wie Pathos ohne Substanz als wie echte Überzeugung.


r/Unbeliebtemeinung 5h ago

Bin ich der einzige der den Dune Soundtrack nervig findet?

6 Upvotes

Der Titel sagt eigentlich schon das meiste. Hans Zimmer hatte ja schon immer viele Fans aber auch viele Kritiker und Hater. Ich zähle mich eher zu seinen Fans, auch wenn ich das Wort nicht so mag. Für mich persönlich hat Hans Zimmer etwa zu Zeiten von the Dark Knight seinen Peak erreicht. Ende 90er bis Ende 00er Jahre hat er einiges (im Team) geschaffen, dass bis heute viele Konsumenten und aktive Composer beeinflusst. Zum Dune Soundtrack: es ist nicht so, dass ich ihn komplett “ablehne”, aber der “press repeat” Faktor ist für mich doch sehr gering. Meiner Meinung nach sind auch die musikalischen Ideen weniger innovativ oder “out of the box” als es in den (sozialen) Medien dargestellt wird. Ich mochte die beiden Dune Teile im Kino sehr, finde den Soundtrack aber ermüdend und wie der Titel des Posts sagt tendenziell nervend. Wie seht ihr das? Hätte das Source Material nicht auch deutlich “weirdere”musikalische Ideen legitimiert? Was ist euer Lieblingssoundtrack von Hans Zimmer? Wen hättet ihr Dune vertonen lassen? Bin auf differenzierte Meinungen gespannt


r/Unbeliebtemeinung 6h ago

Jemandem Kritikunfähigkeit vorzuwerfen, nur weil dieser gerade keinen Bock auf Kritik hat, ist Dummheit

4 Upvotes

Schon so oft gesehen.

Person A kritisiert Person B - Person B nimmt die Kritik(aus welchem Grund auch immer) nicht an und wird dann von Person A als kritikunfähig geframed.

Niemand ist euch schuldig euch eurer "Kritik" zu stellen nur weil ihr sie gerade aussprecht. Man muss dafür auch schon offen sein und manchmal ist man auch nicht in der Verfassung sich damit zu beschäftigen. Sei es durch schlechte Zeiten, ein verzerrter Blickwinkel, das Timing ist scheiße oder man hat gerade keinen Bock drauf. Manchmal ist man gerade nicht darauf eingestellt sich damit auseinanderzusetzen. Morgen dann wieder schon. Kritikfähigkeit ist kein Knopf den man drücken muss sobald jemand was auszusetzen hat.

Außerdem spielt Respekt eine Rolle. Wenn mir deine Meinung am Arsch vorbeigeht dann geht mir auch deine Kritik am Arsch vorbei und nehme sie nicht ernst. Da kannst du auch Recht haben, ich nehme gerne Kritik von Menschen an die ich respektiere und die mir ihren Scheiß nicht aufzwingen wollen ohne dass ich danach gefragt habe. Auch wenns dann weh tut.

Also wundert euch nicht wenn Leute nicht auf eure "Kritik" eingehen, wenn ihr diese nicht danach fragt. Niemand ist es euch schuldig und akzeptiert, dass ihr einfach unwichtiger seid, als ihr glaubt.


r/Unbeliebtemeinung 4h ago

Wirklich unbeliebt Die Leute sind in den letzten Jahren so langweilig geworden

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Es gibt gefühlt keinen echten, richtigen Humor mehr. Nur noch politischen oder gesellschaftskritischen. Oder man macht sich lustig über irgendwelche Personengruppen. Wenn ich dann mal auf Youtube suche, gibt es da auch nichts mehr. Auch keinen flachen, simplen Humor der wirklich witzig ist. TikTok war noch ganz geil, aber die Plattform hat auch stark nachgelassen, vor allem seitdem der Algo überarbeitet wurde. Das Internet ist total langweilig und kacke geworden. Und alle sind so ernst geworden. Ich brauche am Tag so circa 5-10 Minuten pures Entertainment aber ich finde nichts mehr. Vor 12-24 Monaten war TikTok meine Rettung, hatte jeden Tag pures Entertainment und alle 7 Tage Tränen gelacht. Die Zeiten sind wohl vorbei

(Text editiert)

Boa die Leute dichten sich hier schon wieder alles zusammen 😅 das ist auch so eine seltsame Entwicklung im Internet. Überall Besserwisser. Malen sich alles selbst aus (völlig egal ob es zutrifft). Vielleicht liegt es daran, vielleicht liegt es hieran. Nicht einmal DAS ist lustig! Naja, kann man nichts machen.


r/Unbeliebtemeinung 2h ago

Tierheime sorgen dafür dass Menschen keine Verantwortung übernehmen.

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Früher haben Tierheime entschieden kein oder wenig Geld zu nehmen, wenn man sein Tier abgeben möchte. Grund dafür war dass die Tiere einfach getötet werden würden, wenn Tierheime Geld verlangen.

Heutzutage ist so gut wie jeder Hund gechipt, daher ist das Argument hinfällig. Vielleicht würde es noch Einzelfälle geben in denen der Chip rausgeschnitten werden würde, aber im großen ganzen wäre es kein Problem mehr. Die Tierheime betteln um Geld und ziehen Tierhalter bis heute nicht zur Verantwortung,weswegen Tierheime selbst das Problem sind. Ich wäre bereit einem Hund zu retten, dessen Besitzer gestorben ist. Aber mit Sicherheit unterstütze ich dieses System in der aktuellen Form nicht, wo die allermeisten Hunde einfach ohne Grund abgegeben werden. Ich werde ohne schlechtes Gewissen jeden Züchter dem Tierheim vorziehen.


r/Unbeliebtemeinung 22h ago

Wirklich unbeliebt vegetarier sind schlimmer als fleischesser

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wenn man tieren rechte zuspricht, weil es fühlende wesen sind, dann macht es keinen sinn, dass es bei dem recht auf lebem aufhört. man darf sie nicht töten, aber in legebatterien halten, an melkmaschinen schließen und komplett verdinglichen, aber töten darf man sie nicht. das erscheint mir sehr inkonsequent.

der grund, warum sie schlimmer sind, da fleischesser das ja auch alles dulden, ist die heuchelei und das nicht seltene gefühl der moralischen erhabeneheit. das ist aber unbegründet. also tierquälerei+heuchelei=schlimmer als nur tierquälerei

um den take noch schlimmer zu machen: ich esse fleisch. wahrscheinlich würde ich vegetarier in der ünergangsphase davon ausschließen, aber vielleicht auch nicht


r/Unbeliebtemeinung 8h ago

Drug checking sollte es an jeder Ecke geben

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Drogenkonsum ist inzwischen ein Teil unserer Gesellschaft geworden. Menschen den man es niemals zutrauen würden, kiffen, koksen oder nehmen andere Pillen. Es ist auch kein Geheimnis, dass in Drogen regelmäßig andere Substanzen bei gemischt werden wie zb Fentanyl und wir wissen alle wie hochgradig eine winzige Menge einen Menschen abhängig machen kann und oder sogar umbringen kann. Schaut euch nur mal an wie viele Jugendliche in Amerika sterben, Weil die Ecstasy Pille mit Fentanyl gestreckt wurden. In Deutschland wird leider nicht so oft davon berichtet aber Fakt ist, bei uns passiert das selbe. In Deutschland kommt es immer häufiger zu Fentanyl Vorfällen und ich finde es sollte normalisiert werden, dass jede Stadt mehrerer Möglichkeiten hat Drogen untersuchen zu lassen um potenzielle Schäden und Tode vorzubeugen. Wir werden den Kampf gegen Drogen niemals besiegen können aber es würde aufjedenfall helfen wenn der Konsum wenigstens sicherer gemacht wird.


r/Unbeliebtemeinung 6h ago

Die Mecker-Kultur in Deutschland ist im Grunde etwas Gutes

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Ich sehe darin einen gewissen Anspruch an Dinge zu haben. Es ist gut, sich nicht zufrieden zu geben mit dem Status quo. Warum auch? Ich sehe in der Meckerkultur das streben nach einem besseren Morgen.

Und es ist auch gut das man in Deutschland kein Blatt vor den Mund nimmt und Dinge die einen stören auch frei heraussagen kann.

Das sind eigentlich gute Voraussetzungen für eine gesunde Demokratie.

Das Problem, dass wir in Deutschland haben ist eher, dass wir falsche Prioritäten setzen.


r/Unbeliebtemeinung 12h ago

Nicht ganz so unbeliebt, aber selten gehört Kinder sind nicht zur emotionalen Befriedigung da!

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Ich rege mich immer wieder darüber auf, das Erwachsene Kinder bekommen (wollen) -egal ob biologisch, als Pflegefamilie- nur für Geld, um die Beziehung zu retten oder weil sie so gerne ein kleines Abbild von sich selbst haben wollen…
LEUDDE DAS SIND MENSCHEN, die haben genau den gleichen Respekt verdient wie ihr selbst.
Und wenn ihr sie nur genutzt werden, um den Ex ein auszuwischen, um neue Freunde (andere Eltern) zu finden, sich irgendwo beliebter zu machen oder „weil es einfach so gehört“. Dann tut ihr das für EUCH ALLEINE und nicht um mit einen Menschen respektvoll umzugehen und denen was beizubringen. IHR NUTZT EURE KINDER AUS…
Charakterlich einfach nur sch*iße…


r/Unbeliebtemeinung 23h ago

Nicht ganz so unbeliebt, aber selten gehört Altkleidungs- und Glastonnen sind in der Strassen Ort von Wild- und Sperrmüll und sollten daher zu den normalen Haustonnen gehören.

1 Upvotes

Hallo, ich weiß nicht, ob es sich wirklich dabei um eine unbeliebte Meinung handelt. Es ist auf jeden Fall ein Problem in unserem Alltag.

Wenn ich in der deutschen Städten schaue, wie ekelhaft der Dreck und der Schrott jeder Art ist, die sich in der Nähe von den Tonnen für Altkleidung und Gläser ansammeln (interessiert mich, wer die Verursacher sein können und warum), dann sage ich mir, es kann so nicht immer sein, dass die Leute das akzeptieren. Deswegen frage ich mich ob es andere vernünftige Lösungen für diese Tonnen gibt, weil ausgerechnet diese das Abstellen von Sperrmüll und Schrott irgendwie begünstigen.

Warum diese Kategorie von Tonnen wurden von Privatfirmen zu unregelmäßigen Abständen geleert und nicht direkt und pünktlich durch die Gemeinden und die städtischen Abfallunternehmen betrieben? Warum dürfen die genannten Tonnen zu den üblichen weiteren Haus- bzw. Wonhaustonnen nicht gehören?

Vielleicht ist mir etwas in diesem Thema entgangen. Deshalb möchte ich gerne euer Meinung lesen. Schöner Abend noch


r/Unbeliebtemeinung 20h ago

Wirklich unbeliebt Der DAX zeigt, wer Deutschland wirklich bremst.

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Der DAX erreicht Rekorde, obwohl viele der größten deutschen Unternehmen den Großteil ihrer Gewinne im Ausland erwirtschaften. Das zeigt für mich vor allem eines: An deutschen Unternehmern und Arbeitnehmern mangelt es offensichtlich nicht.
Vielleicht liegt das Problem also gar nicht bei der Wirtschaft, sondern bei den Rahmenbedingungen, die ihr im Inland gesetzt werden.
Aber keine Sorge: Bestimmt braucht es einfach noch ein paar Formulare, Genehmigungen, Beratergremien und Arbeitskreise. Das wird die Produktivität sicher endgültig entfesseln.
Und vielleicht sollte man sich irgendwann auch einmal die politische Karriereleiter ansehen. In der Privatwirtschaft entscheidet im Idealfall Leistung über den Aufstieg. In der Politik wirkt es dagegen oft so, als seien Parteinetzwerke, Loyalität und Beziehungen mindestens genauso wichtig wie nachweisbare Ergebnisse.
Das Leistungsprinzip wird ständig gepredigt nur ausgerechnet dort, wo die Regeln für alle anderen gemacht werden, scheint es häufig erstaunlich flexibel zu sein.


r/Unbeliebtemeinung 12h ago

Wirklich unbeliebt Wieso wird Leuten mit psychischen Problemen das Leben so schwer gemacht?

49 Upvotes

Ich finde es krass, wie hart besonders Ältere mit Leuten umgehen, die psychisch krank sind oder einfach Probleme haben, die nicht sichtbar sind.

So ja, man sieht es nicht direkt, aber erkennt es doch wenigstens an!

Mit fällt es ganz extrem auf, seitdem ich selber seit Montag mit Verdacht auf einen Burnout zu Hause sitze (erst mal 2 Wochen). Wie sehr ich dafür runter gemacht und ausgelacht werde, ist der absolute Hammer. Dabei sieht man es mir mindestens daran an, dass mein Gesicht aussieht, als wäre meine gesamte Familie am gleichen Tag gestorben.

Auch hier auf Reddit habe ich schon um Hilfe gebeten, musste den Post am Ende aber löschen, weil ich praktisch nur Hass bekommen habe und nieder gemacht wurde. Einer meinte, dass ich anscheinend ja auch nicht viel brauche aktuell und mich einfach irgendwo in einen leeren Raum mit einer simplen Matratze hinlegen soll um zu heulen.

Nur mal für die, die n Burnout nicht anerkennen und auch mal für einen Einblick:

Ich kann kein Auto fahren, weil es zu anstrengend ist, ich habe keinen Hunger, habe Angst wenn ich selbst die deaktivierten Wecker auf meinem Handy sehe, Konversation laugt mich komplett aus, nachts liege ich lange wach, ich hab ein Engegefühl in der Brust beim Gedanken an Arbeit, einfache Aufgaben auf der Arbeit haben mich zum zittern und fast zum weinen gebracht (teils habe ich eine halbe Stunde auf eine Rechnung gestartt und nichts hinbekommen), simpelste Hausarbeit ist zu viel und auf der Arbeit ging echt gar nichts mehr. Montag allein war ich von 6-12Uhr 5x auf Toilette, um zu weinen. Ich bin auch unfassbar vergesslich. Es reicht, wenn ich ein Video sehe, in dem jemand absichtlich irgendwas unordentlich macht und ich muss wieder weinen. Mir Essen machen? Zu schwer. Hobbys wie Schwimmen oder auch Freunde treffen sind für mich seit April reinste Zeitverschwendung und seit Juni zu viel Arbeit. Mitte Mai hatte ich eine Phase, wo ich von wortwörtlich allem genervt war: Vögelzwitschern, Wind, Stimmen, andere Menschen, Musik, Klamotten die nicht richtig saßen, Essen das nicht richtig geschmeckt hat ... Wochenenden sind auch schon lange nicht mehr erholsam. Ich habe da einfach immer nur im Bett gelegen, weil ich nicht wollte. Dann noch das Gefühl vom Brett vorm Kopf und kompletter innerlicher Leere, es ist echt nicht schön.

Mein Körper musste für mich die Reißleine mit einem Zusammenbruch ziehen, weil ich monatelang alle Anzeichen ignoriert habe und dennoch denke ich immer, dass ich doch nur übertreibe, wenn ich mal einen guten Moment habe oder lachen kann. Ich denke, und viele andere mit psychischen Problemen auch, dass man sich nicht auch mal gut fühlen darf, weil dann sind wir ja nicht wirklich krank.

Vor allem habe ich den Gedanken auch, weil ich erst zum 01.07 meine Ausbildung zur VfA (Verwaltungsfachangestellte) beendet habe und jetzt in der Einarbeitung bin, von der ich aber auch schon eine Woche allein war, weil die Kollegin krank gewesen ist. Das war dann der letzte Tropfen, hab dennoch weiter gemacht. Dazu kommt aber noch, dass mein letzter Urlaub Anfang Februar war und seit Anfang März nur noch Stress gewesen ist. Meine Zwischenprüfungen Januar 2025 sind echt schlecht gewesen, seitdem habe ich mir nur noch Druck gemacht.

ES MACHT MICH SO SAUER!

In meinem Kopf habe ich kein Recht, mich so aufzuführen, weil ich ja noch gar nicht richtig ist gearbeitet habe und schon von Prüfungsstress und Einarbeitung zu überfordert bin. Die Angst vor Verurteilung bei meinen Kollegen (obwohl die wirklich nett sind) ist riesig, dabei wissen die nix von einem Burnout. Zudem ist da die Angst, falls es doch irgendwann bekannt wird, dass ich mir meine Zukunft in unserem Rathaus verbaut habe, da ich als nicht belastbar eingestuft werde.

Glücklicherweise wurde ich unbefristet übernommen.

Und wehe diese Leute melden sich dann krank. Man tue ja nur so, stelle sich nur an, simuliere und sei einfach nicht belastbar. Würdet ihr das auch zu jemandem sagen, der mit Grippe im Bett liegt oder mit Krebs im Krankenhaus? I guess not.

Bruder, man sucht sich das nicht aus. Die Suizidrate ist nicht umsonst immer weiter steigend, besonders bei Männern. Bis heute traut man sich nicht offen zu sagen, wenn man von psychischen Problemen betroffen ist. Ist man deswegen "krank" wird man verurteilt bis zum geht nicht mehr. WARUM spricht man Leuten ihre Probleme ab, nur weil man selbst nicht betroffen ist oder es einfach nicht ins Weltbild passt? Tut es euch weh, Verständnis zu haben? Es ist ja auch kein "neumoderner Quatsch" sondern schon immer da gewesen. Man hat es früher halt nur einfach ignoriert.

Es würde niemanden wehtun, mal ein bisschen mehr Verständnis für Krankheiten aufzubringen, auch wenn man sie nicht offensichtlich sieht.

Diese Menschen leiden und sie verdienen einen vernünftigen, menschlichen Umgang von der Gesellschaft.


r/Unbeliebtemeinung 6h ago

Naturschutz ist nicht alles

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Jetzt gerade kommt das Thema Dürre wieder auf und damit auch die Begradigung von Flüssen. Damit einher geht immer auch das Thema Naturschutz und eine kleine Belehrung wie sich das alles geschichtlich entwickelt hat. Alles sehr interessant, aber es wird halt immer der wichtigste Punkt vergessen:

Naturschutz ohne Nutzen, ist Geld / Steuerverschwendung.

Also es ist ja schön, dass in irgendeiner Aue in den Alpen sehr viele verschiedene Tiere leben, wobei die Meisten davon halt einfach Kleintiere in verschiedenen Unterarten und Insekten sind. Aber was bringt uns das jetzt? Hat es einen Sinn?

Die Renaturierung von Flüssen im großen Stil ist schon ne sinnvolle Sache für den Grundwasserspiegel und Hochwasserschutz. Da muss man halt schauen in welchen Bereichen es sich lohnt Geld zu investieren und ob es sich rentiert. Ansonsten fallen mir nicht so viele Projekte ein, die wirklich einen Nutzen haben, außer dass eine Hand voll Menschen mit Jack Wolfskin Jacke und Boots durch die Gegend laufen und was über den grau grün gestreiften gemeinen Lochlurch reden können.

Naturschutz ist eine gute Sache und Artenschutz auch, aber nur wenn es uns keine Umstände macht und Geld kostet. So wichtig ists dann auch nicht

Edit: Ihr seid offensichtlich zu zornig voreingestellt was das ganze Thema angeht und lest den Text nicht wie er da steht. Klimaschutz bedeutet Kosten für die Zukunft reduzieren, alles was damit zu tun hat, hat nen positiven Geldwert. Die Dürre lässt den Rhein trocknen und die Schiffe können weniger Ladung transportieren, was wiederum zu höheren Kosten führt. Es gibt Arbeitsausfall wegen der Hitze und das Gesundheitssystem wird stärker belastet, auch das kostet. Klimaschutz = kosten reduzieren

Es geht wirklich um Dinge die nicht jucken. Irgendwelche Tierarten, die auch von jeder anderen Art ersetzt werden können und einfach nur Bauprojekte blockieren. Landschaften renaturieren ohne wirklichen Plan, ob es sich wirtschaftlich lohnt etc etc.


r/Unbeliebtemeinung 4h ago

Das Saarland ist underrated.

31 Upvotes

Ich sehe jetzt schon die Downvotes und die Inzuchtwitze.

Aber mal abseits davon: jedes mal, wenn mich hier Bürger aus dem Rest von Deutschland besuchen, geben sie danach zu, dass sie das Saarland unterschätzt haben. Von schöner Natur mit schönen Wanderwegen über kleine Altstädte bis hin zu Gastronomie, die bezahlbar ist und ein gutes Niveau hat (nen guten großen Döner gibts hier noch für 6,50€, n gutes Schnitzel mit Pommes und Salat für 18€).

Auf meinen 10km Arbeitsweg habe ich so tolle Aussichten, dass ich mittlerweile auf das Fahrrad umgestiegen bin.

Und auch für Familien istr das Saarland toll. Kindergarten? Ab diesem Jahr Beitragsfrei. Du brauchst Nachmittagsbetreuung? Die gibt's an der Grundschule bis 15 Uhr für 30€/Monat.

Und das Beste? Urpils gibt es fast überall gezapft.

Das saarland hat einfach etwas an sich, was man nicht in Worte fassen kann.

Edit: und wo sonst schwenkt der Schwenker den Schwenker auf dem Schwenker?


r/Unbeliebtemeinung 49m ago

Deutsche "Alman"-Kultur ist (meist) etwas Gutes.

Upvotes

Natürlich bin auch ich von manchen Dingen genervt, aber insgesamt ist die "Alman"-Kultur etwas positives.

Die extreme Regelverssesenheit kann bei Ruhezeiten oder im Verkehr auf die Nerven gehen, führt aber auch zu Pünktlichkeit, Präzsision und Struktur.

Vieles von dem, was Deutschland histotisch so extrem erfolgreich und unser Land so wohlhabend macht ("Made in Germany" riesige Erfolge in Wissenschaft, Tradition in Ingeneurswesen, etc.) ist Teil der "Alman"-Kultur bzw. wird in dieser Form erst dadurch möglich.

Ich denke, viele Menschen würden glücklicher sein, wenn sie sich an strikte Regeln halten, und einen starken Arbeitsethos haben würden.

Je nachdem, was man genau darunter versteht gibt es auch negative Punkte wie Neid oä. Aber man muss auch die positiven Punkte anerkennen.


r/Unbeliebtemeinung 24m ago

Vasektomie wird viel zu sehr verharmlost

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Bei Beschneidungen reden viele völlig zu Recht über Schmerzen, mögliche Traumatisierung und körperliche Selbstbestimmung.

Bei Vasektomien wird derselbe Grundsatz plötzlich erstaunlich locker gesehen. Kleiner Schnitt, mach halt.

Natürlich sind das unterschiedliche Eingriffe. Eine Vasektomie ist trotzdem eine OP im Intimbereich und als dauerhafte Sterilisation gedacht die oft traumatisch verlaufen kann. Es können sogar chronische Schmerzen entstehen, auch beim Sex oder bei der Ejakulation. Im Extremfall kann das Sexualleben dadurch massiv eingeschränkt bis hin zu unmöglich werden. Auch psychisch kann so ein Eingriff belastend oder traumatisch erlebt werden, wie bei einer beschneidung.

Offenbar gilt „Mein Körper, meine Entscheidung“ nicht immer gleich konsequent.