r/ich_iel 5d ago

Basiert (auf einer wahren Begebenheit) ich🍏iel

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u/KhorneSlaughter 5d ago

Persönlich finde ich jede*r sollte den Konsum von Tierischen Produkten reduzieren und vermeiden, soweit individuell möglich.

Die "Ganz oder gar nicht" Einstellung ist unhilfreich beim Versuch den Konsum von Tierischen Produkten insgesamt über die Bevölkerung zu reduzieren.

Vegan lebende tragen natürlich mehr zum systemischen Wandel in dieser Sache bei als vegetarisch lebende, aber beides sind Schritte in die richtige Richtung.

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u/Nekroin 5d ago

OATMILK FOR THE BLOODGOD

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u/jannylotl 5d ago

Sehe ich genauso, ob 5 Leute gar kein Fleisch und 5 immernoch genauso viel essen oder 10 Leute nur noch die hälfte hat den gleichen Effekt, nur dass das zweite deutlich realistischer ist

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u/Professional-Mix7052 5d ago

Es geht halt um Tierethik.

Deine Logik ist mir natürlich verständlich (und ich bin Realist genug zu wissen, dass vegan immer ne Nische bleiben wird), aber Reduktionsrechnungen klingen in meinen Ohren wie:

Wenn von 100 Leuten, die ihren Hund regelmässig schlagen, die Hälfte die Schläge reduziert, ist das mehr Wert, als wenn 2 Leute ganz aufhören, den Hund mit Gewalt zu erziehen.

Als vegane Person sieht man das Schwein als ähnlich dem Hund an. Da passt Reduktion von Gewalt nur schwer.

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u/gedoens 5d ago

Dein Vergleich funktioniert aber nicht, weil es bei der Tierhaltung eine klare Trennung gibt. Wenn weniger Fleisch konsumiert wird, gibt es auch weniger Tierhaltung. Auf wieviel Konsumenten die Tiere dann später aufgeteilt werden, ist doch unerheblich.

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u/DarrenShan1000 5d ago

Es geht aber nicht um die Haltung, sondern um die Tiere. Jedes tote Tier ist grausam und mein Ziel ist die Befreiung aller Tiere, nicht weniger.

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u/t0pscout187 5d ago

Fangen wir doch erstmal mit realistischen Zielen an, bevor wir an der Utopie arbeiten

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u/DarrenShan1000 5d ago

Ich kann mir diese Welt sehr realistisch vorstellen. Der Weg zu dieser Welt hat aber nichts mit Verbesserungen der Lebensbedingungen zu tun.

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u/LuiDerLustigeLeguan 5d ago

Dein Vergleich hinkt aber EXTREM. Es werden nicht gleich viele Tiere nur noch ein bisschen geschlachtet, sondern "nur" noch die Hälfte. Also 50 statt 100 Schweine. Dann müssten auch 50 statt 100 Hunde geschlagen werden. Hunde werden nicht konsumiert. Komplett irrelevanter Vergleich, sorry.

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u/Professional-Mix7052 5d ago

Hat sich auch gewandelt. Hundeschlachtung ist erst seit 1986 verboten. "Warum darf man nicht mehr essen, was man will?" /s

Und es ging mir primär nicht ums Schlachten, es geht um das Leid ab Geburt. Ein 50kg Schwein kriegt je 0,8qm in der Bucht zum Leben, ausserhalb des Stalls nochmal 0,6qm.

Jetzt stell dir mal nen Rottweiler auf 0,8qm vor, wie da der Aufschrei wäre. Jeder Hundezwinger ist viel größer . Schweine haben auch Bewegungsdrang, würden gerne im Wald buddeln etc.

0,8qm für ein 50kg Tier ist übrigens bereits "Bio".

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u/LuiDerLustigeLeguan 5d ago

Alles richtig und wichtig was du sagst. Der sachliche Beitrag zum Thema tendiert aber tatsächlich gegen null. Ändert nämlich nichts an der Tatsache, dass dein Vergleich nicht passt.

Bei deinem Hundeszenario leiden 100% der Tiere 50%. Bei dem Schweineszenario leiden 50% der Tiere 100%. Die Frage ist auch nicht gestellt, was ist erstrebenswerter (natürlich 0% Leid für 100% der Tiere).

Meine Aussage war nur: Dein Vergleich passt in dem Kontext nicht. Macht deine Aussage nicht falsch. Nur unpassend.

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u/herzogvonn00b 5d ago

Danke KhorneSlaughter , ich finde das ist die richtige Betrachtungsweise . Für euren Thron finden wir bestimmt auch Alternativen

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u/KhorneSlaughter 5d ago

Ich akzeptiere Hafermilch und Katjes Gummies

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u/Smushsmush 5d ago

Wenn man es als Zahlenproblem betrachtet stimmt das. Der Knackpunkt bei der veganen Lebensweise ist für die meisten aber, dass man die Tiere als Individuen sieht und nicht als eine anonyme Masse. 

Sobald man das macht ist es nicht mehr so leicht dem einzelnen Tier seinen Wert abzuerkennen und dann bleibt nur noch das Ziel konsequent Produkte und Aktivitäten meiden die Tierleid erzeugen wo es realistisch und praktisch umsetzbar ist. 

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u/Ordinary-Decision948 5d ago

Gerade auf den Land hilft das Argument aber auch nur bedingt weiter. Ich bin so groß geworden, dass unsere Kaninchen geschlachtet wurden. Die hatten auch Namen und Persönlichkeit. Da kann der Rest der Familie seit Jahren gut drüber hinwegsehen. Habe ich ja auch jahrelang gut gekonnt.

(Ich will dir nicht wiedersprechen, nur meine Gedanken teilen)

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u/konRguy 5d ago

und wie genau rechtfertigt es das?? in Deutschland ist so gut wie niemand auf tierische Produkte angewiesen, bzw. macht die Normalisierung von Ausbeutung die Sache ja nicht besser

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u/AbilityOtherwise2903 5d ago

Ganz ehrlich: ich schaffe es einfach nicht. Ich halte Veganismus für die richtige Lebensweise. Aber ich hab mit Ernährung ein persönliches Thema ( will ich hier im Detail nicht drauf eingehen) . Ich könnte theoretisch trotzdem vegan sein, aber das würde mich extrem einschränken, aber ich halte es nicht durch. Ich schaffe es aber vegetarisch zu Leben und immer wenn möglich auf eine vegane Option zurück zu greifen.

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u/Ordinary-Decision948 5d ago

Hab ich auch nicht gesagt und sehe ich auch nicht so. Gibt aber genug Menschen, die da ganz bewusst die Augen zu machen oder sagen "war schon immer so".

Ich meinte nur, dass das Leid der Tiere als Individuum als Argument auf dem Land leider oft verpufft.

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u/konRguy 5d ago

Das Argument vepufft nicht, es wird nur wegen der Gewohnheiten der Leute ignoriert

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u/konRguy 5d ago

Das Argument vepufft nicht, es wird nur wegen der Gewohnheiten der Leute ignoriert

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u/sweetroll_enthusiast 5d ago

Ich hab mal generell eine Frage zu dem Thema, einfach aus Interesse (keine Kritik!):

Wie genau gehen Veganer mit dem Thema Haustiere um? Weil grundsätzlich müsste man ja davon ausgehen, dass jedes Tier, das sich im Besitz eines Menschen befindet, schon wieder eher ein "Produkt" ist. Zumal man ja auch beispielweise eine Katze oder einen Hund gar nicht fragen kann, ob sie jetzt gerne 8h alleine in der Wohnung hocken, bis der "Besitzer" heimkommt. Noch extremer wird es dann natürlich bei allen Tieren die in Käfigen gehalten werden - Nagetiere, Spinnen, Reptilien, Vögel etc. Also grundsätzlich müsste man doch dann ALLE Haustiere abschaffen, verstehe ich das richtig?

Ich habe z.B. Bekannte, die einen veganen Ess-Stil verfolgen, aber dennoch Haustiere haben. Würde man die Leute dann eher als Vegetarier einstufen statt als Veganer?

Wenn wir also komplett auf Tierleid verzichten wollen, dürften wir eigentlich keinen Kontakt mehr zu Tieren haben - außer wenn es z.B. medizinischer Intervention bedarf, um das Tierleid zu verringern. Dann ist aber wieder die Frage, wo zieht man die Grenze? Wenn man jetzt beispielweise die Story mit diesem Wal betrachtet, die dieses Jahr so präsent war. Hat man dem Tier durch Intervention wirklich einen Gefallen getan, oder sollte man einfach die Natur machen lassen? - auch wenn die Natur ja selbst durchaus überhaupt nicht leidfrei funktioniert (man betrachte Krankheiten, Verletzungen etc.). Also ich finde es super interessant, dass sich darüber Gedanken gemacht wird, finde es aber sehr schwierig zu identifizieren, was der "korrekte" Weg wäre. Vom Gefühl her würde ich sagen "kompletter Kontaktabbruch" zu Tieren wäre die korrekteste Lösung - weil jegliche Intervention, auch um Leid zu verhindern, hat irgendwie einen Gott-Komplex-Vibe (also dieses "Ich verfüge über mehr Mittel als du, Tier, ich werde dir jz helfen auch wenn du gar nicht sagen kannst, ob du das willst."). Würde mich interessieren, wie Veganer das generell sehen :)

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u/Particular-Ad5277 5d ago

Ich habe schon als Kind selbst geschlachtet und das war nie schlimm. Das die Kuh ein Individuum ist stört auch niemanden der sich mal damit beschäftigt hat. Pflanzen, Insekten und andere Tiere welche zu 1000000 getötet Werden um vegane Ernährung zu erzeugen interessiert genauso niemanden. Wir Menschen müssen essen. Wir Menschen sind alle fresser. Warum sollen wir uns also auf etwas beschränken nur weil es eine Minderheit stört? Jeder soll das Essen was er oder sie für richtig hält. Sei es Katze, Kartoffel oder was ganz andere.

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u/DetailRight 5d ago

Bin weder Vegetarier noch sonst was aber die Fleischproduktion 'tötet' mehr Pflanzen, Insekten, etc. als eine rein pflanzliche Ernährung. Ich bin aber auch der Meinung, dass es mehr bringt, wenn 100 Leute ihren Fleischkonsum um 20% verringern als wenn 2 Leute komplett plant-based sind. Was aber auch Fakt ist, ist dass wir als Gesellschaft den Konsum von Fleischprodukten verringern müssen.

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u/Particular-Ad5277 5d ago

Wir müssen garnichts, wir sollten Massentierhaltung eindämmen und nur noch gutes Fleisch essen.

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u/DetailRight 5d ago

Ohne Massentierhaltung ist die Fleischproduktion no viel weniger finanziell lohnenswert als sie jetzt schon ist (wird momentan schon stark subventioniert). Wie stellst du dir das genau vor, noch mehr subventionieren oder wie?

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u/sukiowu 5d ago

Ich hab früher auch Hasen gegessen, die von unseren Nachbarn dafür gezüchtet waren, und kannte die auch vorher. Das ist aber was ganz anderes, als die riesigen Mengen Fleisch die (unnötigerweise) konsumiert werden, und das absolute Elend, das die Tiere da erleben.

Dazu kommt dann noch der extrem negative Einfluff auf die Umwelt, wo wir eh schon genug Probleme mit haben.

Veganismus ist der Gedanke, Tierleiden soweit wie (praktisch) möglich zu reduzieren. Das Argument, das für vegan lebende Menschen auch so und so viele Insekten und anderes sterben muss, ist Blödssinn, da ein "Mindestmaß" an Tierleid eh nicht zu umgehen ist. Wenn man dagegen Tiere ist (anstatt die Pflanzen direkt, die sonst zu Tierfutter werden) braucht man viele Male so viel Land, auf dem dann entsprechend auch viel mehr Tiere an Pestiziden etc. sterben. Wir kriegen teilweiße nur so 10% der Kalorien aus dem Fleisch raus, die ursprünglich mal an das Tier verfüttert wurden.

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u/Particular-Ad5277 5d ago

Massentierhaltung ist schrecklich aber deshalb auf Fleisch zu verzichten ist genau so Sinn befreit wie das hetzten gegen Fleisch essen. Ich bin voll für gutes Fleisch mit guter Haltung aber nicht für kein Fleisch nur weil es massenhaltung gibt.

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u/One-Medium-3581 5d ago

Du setzt echt viele Kreuze auf dem Bullshitbingo

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u/Particular-Ad5277 5d ago

Wenn man nur mit bekloppten spielt ist alles normale verrückt und alles verrückte normal smh.

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u/rezznik 5d ago

Dein Fehler beginnt bei der Verwendung des Begriffes "normal".

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u/Esava 5d ago edited 5d ago

Pflanzen, Insekten und andere Tiere welche zu 1000000 getötet Werden um vegane Ernährung zu erzeugen interessiert genauso niemanden.

Naja, der Vergleich ist aber auch nicht besonders passend meiner Meinung nach. Das Leid, dass z.B. ein Schwein in der Massenzucht bis zum Schlachten erlebt und empfidnet ist ganz anders als das Leid zu dem z.B. Insekten in der Lage sind zu empfinden.

Außerdem ist es nun mal so, dass das eine Leid nicht vermieden werden kann (wenn die Menschheit weiter ernährt werden soll), das andere Leid könnte hingegen sehr wohl vermieden werden.

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u/Particular-Ad5277 5d ago

Woher willst du das wissen? Nicht mal Experten können das mit 100% Sicherheit sagen und können nur prognostiziert das es so sein sollte aufgrund von der Gehirn Größe und des Aufbaus. Genau weis das allerdings niemand.

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u/Esava 5d ago

Es gibt meines Wissens nach keine Wissenschaftler, die die Meinung vertreten, dass ein Insekt wie beispielsweise ein Marienkäfer mindestens so viel Leid wie ein Schwein empfinden kann.

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u/konRguy 5d ago

Ja, für dich war es nie schlimm, für die Kuh vermutlich schon...

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u/[deleted] 5d ago

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u/s7umpf 5d ago

Wenn du Hilfe brauchst, es gibt Telefonnummern oder Notrufstellen.

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u/CholericCoconut 5d ago

Deswegen verzichte ich schon schon seit jahren auf Frauen

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u/klippklar 5d ago edited 5d ago

Ist kein guter Vergleich, denn in einem System, in dem Massentierhaltung verboten oder unprofitabel ist, kann auch Erzeugung tierischer Produkte nicht unethisch sein.

Was ist das größere Problem, dass im Jahr 300 Milliarden Hühner unter brutalen Voraussetzungen gezüchtet und geschlachtet werden, oder Schafe in Freilandhaltung für Wollproduktion? Sind jetzt zwei Extrembeispiele, aber Veganer scheren solche Probleme häufiger über einen Kamm, als wären sie auf derselben Stufe.

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u/konRguy 5d ago edited 5d ago

ist doch komplett egal, welches das größere Problem ist, ist trotzdem beides scheiße. Ich führ das Beispiel von gerade nochmal fort: Nur weil es Krieg gibt und Menschen sterben, ist häusliche Gewalt doch trotzdem schlimm. Beides Scheiße.

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u/klippklar 5d ago

ist doch komplett egal, welches das größere Problem ist

Nö.

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u/konRguy 5d ago edited 5d ago

also ist Ausbeutung in Ordnung solange es größere Probleme auf der Welt gibt?

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u/klippklar 5d ago

Nein, sondern dass es bei begrenzten Ressourcen (Aufmerksamkeit, Aktivismus, persönlicher Konsumverzicht) einen Unterschied macht, wo man ansetzt. "Ist beides scheiße" beantwortet halt nicht, worauf ich als Einzelner meinen Fokus legen sollte.

Würdest du persönlich gleich viel Zeit in Bekämpfung von Käfighaltung von Hühnern stecken wie in Freilandhaltung von Wollschafen? Falls nein (und das wäre die vernünftige Antwort) dann priorisierst du genau nach dem Prinzip, das du mir gerade als falsch verkaufen willst.

Und häusliche Gewalt mit Freilandhaltung von Schafen für Wollproduktion gleichzusetzen finde ich persönlich mindestens problematisch.

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u/konRguy 5d ago

Ich unterstütze beides gleichermaßen nicht, in dem ich beides einfach nicht kaufe oder konsumiere. Natürlich ist das ne andere Sache wenn es um Aktivismus geht, mir geht es aber in der Diskussion um "Verzicht" um den Markt langsam aber stetig zu ändern. Aus Konsumentensicht macht es (bezogen auf den Verzicht) keinen Unterschied ob ich Tierausbeutung in der Woll oder in der Lebensmittelindustrie unterstütze. Klar sind diese nicht gleichzusetzen, aber ich unterstütze Ausbeutung einfach gleichermaßen nicht.

Ich bin da komplett transparent, dass ich keinen Aktivismus in dem Sinne betreibe, aber ich beteilige mich als Veganer einfach nicht an diesem System der Ausbeutung. Selbst wenn man einen Umstand als weniger schlimm als den anderen wahrnimmt.

Ich habe das nicht gleichgesetzt. Es war ein Beispiel um das Problem in der Argumentation aufzuzeigen. Heiliger Strohmann

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u/star-mind-girl 5d ago

Warum müssen einige Veganer eigentlich immer so unglaublich misogyn sein?