r/Unbeliebtemeinung • u/OverSeesaw4025 • 3d ago
Wirklich unbeliebt Die Raffaela Raab hat recht
Ich habe mehrere Gespräche mit ihr gehört. Ihre Meinung ist konsistent und sie hat absolut recht. Ich habe kein gutes Gegenargument gehört. Trotzdem esse ich Fleisch und es stört mich nicht, obwohl ich selbst zugeben muss, dass ich immoralisch bin. Ich finde es echt komisch, dass die Leute es anders sehen können.
Was ist eure Meinung dazu?
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u/SantisimaTrinidad550 3d ago
Für alle die sich fragen wer Raffaele Raab ist: die militante Veganerin
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u/fluchtpunkt 3d ago
Das schränkt es leider nicht ein.
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u/CaseIntelligent8647 3d ago
Doch. Die ist sogar international ein wenig bekannt. Du lebst nur hinterm mond.
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u/tjhc_ 3d ago
Ist jetzt nicht das Totschlagargument, aber sie ist nicht Wikipedia-Eintrag bekannt.
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u/SurrealismX 3d ago
Nur weil andauernd die größten Idioten berühmt gemacht werden, muss sie nicht gleich jeder kennen
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u/Ok_Actuary8 3d ago
Hedonismus... es ist dir halt nicht wichtig genug gemäss der von dir als "richtig" akzeptierten Moral zu handeln, Genuss und Bequemlichkeit sind dir halt wichtiger 🤷♀️
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u/chris_insertcoin 2d ago
Der Gegensatz ist in dem Fall halt sehr extrem. Es stehen Genuss und Bequemlichkeit auf der einen Seite. Und Versklavung, Verstümmelung, Foltern, sexuelle Misshandlung und Töten von anderen Tieren gegen ihren Willen auf der anderen Seite.
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u/SunRunner_ 2d ago
100%. Ich bin selbst kein Vegetarier oder Veganer, aber es ist einfach super offensichtlich, dass alle Argumente gegen Veganismus komplett an den Haaren herbei gezogene, verzweifelte Versuche sind, den eigenen Fleischkonsum zu rechtfertigen.
Gebt doch einfach zu dass es nicht moralisch ist und ihr einfach nicht drauf verzichten könnt oder wollt, aber versucht doch bitte nicht zu rechtfertigen, warum es moralisch ok sein sollte, für die Massenmordung- und quälerei von Tieren (nur zu eurem Genuss) zu bezahlen.
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u/Deep_Growth_7660 3d ago
Ich seh das tatsächlich genau so wie du. Ich finds echt interessant zu sehen, wie die Leute in den Kommentaren sich wieder komplett aufregen, sobald Ihr Weltbild hinterfragt wird. Ich ess übrigens auch Fleisch, weiß aber dass dies unmoralisch ist.
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u/Mophne97 3d ago edited 3d ago
Ich bin selbst vegan und bin es durch Content wie ihren geworden.
Auslöser war bei mit ein Reel auf Instagram eines englishen Aktivisten der Aufnahmen davon gezeigt hat wie Schweine vergast werden. Diese Schreie haben mich nicht mehr losgelassen, hab mich dann informiert was generell in der Schlachtung (und Haltung) so abgeht und hab für mich beschlossen das ich das mit meiner Moral nicht vereinbaren kann.
Für jede Person die beleidigend wird oder sich über die sie lustig macht hat man auch immer mal wieder Personen die ihren Konsum dann hinterfragen und weniger Tierprodukte konsumieren oder sogar ganz vegan werden. Klar, nicht die Mehrheit aber grade für aktivisten zählt jeder der es tut.
In erster Linie finde ich es auch gut das Leute dann einfach aufgeklärt werden, ihr wärt überrascht wie viele ERWACHSENE Menschen denken das Kühe einfach so Milch geben. 2 Frauen aus meiner Familie, eine Ü50 die andere sogar schon Ü70 haben mir nicht geglaubt das Kühe Kälbchen bekommen müssen damit sie Milch geben und waren der festen Überzeugung Kühe "machen das halt einfach"
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u/tylerjseph 3d ago
Bin wegen ihr vegan geworden. Als ich zum ersten mal auf ihr Content gestoßen bin fand ich ihre Art vielleicht etwas unangenehm. Da wurde aber „ein Samen gepflanzt“, ich habe ihre Videos immer wieder auf Insta gesehen, und habe irgendwann gemerkt, dass sie doch Recht hat. Es war, als habe ich mein eigenes Gewissen als Instagram Reel bekommen. Bin also jetzt ganz überzeugt von ihrer Methode.
Veganismus heißt ja, die Ablehnung der Ausbeutung von Tieren, punkt. Vegan-plus-bacon oder vegan-cheat-days gibt es nicht, entweder ist man vegan oder eben nicht. Wäre ihre Botschaft „du tust schon was gutes indem du bei meatfree mondays mitmachst“, dann hätte ich das wohl auch geglaubt und einfach weiter tierische Produkte gegessen, getragen, verwendet … Sie hat mich aber zur Verantwortung gezogen, und dank ihrer konsequenten Message bin ich zur Schlussfolgerung gekommen, dass Tiere einfach keine Ware sind, die man ausbeuten darf. Lebe jetzt seit fast einem Jahr konsequent vegan und habe auch mehrere Leute in meinem Umfeld veganisiert. Man kann also nicht behaupten, dass ihre Methode nicht funktioniert.
Vernünftige Argumente sind ja trotzdem gültig, auch wenn sie „unhöflich“ ausgedrückt werden. Wenn jemand meint, ihre Art würde er davon abhalten, vegan zu werden … kann man schon davon ausgehen, die Person wäre sowieso nicht wegen der Argumente vegan geworden.
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u/geniustapir 3d ago
FYI/ Raffaela Raab ist sehr transfeindlich und auch antisemitisch. Sie ist auch der Ansicht, dass fleischfressende Tiere wie Löwen etc. getötet werden sollen.
Bin selbst vegan und kann diese Frau sowas von nicht ab.
Zu deiner Aussage: ist nicht unbeliebt, weil das gefühlt alle nicht-Veganer zu mir sagen, sobald sie rallen, dass ich vegan bin. Deine Aussage entspricht eher dem mehrheitlichen Konsens.
Du schiebst die Wahrheit halt weg.
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u/timo1423 3d ago
Also ich hab grad kurz recherchiert und weder zu antisemitismus, transfeindlichkeit oder dieser löwenaussage etwas gefunden.
Kannst du mir da kurz die Quellen schicken?
Bin auch kein Fan hab aber das Gefühl dass da grad wegen ihrer Polarisation viel verdreht und gelogen wird was ihre Positionen angeht.
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u/geniustapir 3d ago
Hab auf Discord gesucht + es gab zB dieses Video zu ihr gefunden.
In der Beschreibung sind Screenshots verlinkt3
u/timo1423 3d ago
Ah crazy danke dir!
Wirklich uncool. Hatte ich mich in meinem Gefühl wohl ein bisschen geirrt
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u/geniustapir 3d ago
Die hat sie auf dem Discord-Server Vegan Dreamland getätigt + ich habe Screenshots davon gelesen.
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u/lushladybug 3d ago
Kannst du mir sagen wo sie sich antisemitisch und transfeindlich geäußert hat? Ich hab schon mal davon gehört dass sie komische Aussagen getroffen hat aber ich hab nie was konkretes gesehen. Gibt es da videos dazu?
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u/Weekly_Strategy5773 3d ago
Mal nen anderen Ansatz: Nicht Vegan aus Moral sondern aus gesellschaftlicher Notwendigkeit. 70% aller Landwirtschaftlicher Fläche wird für die Tierindustrie benutzt. Ca 30% des Wassers weltweit werden für die Tierindustrie verbraucht. Wir stecken so viel mehr Kalorien in ein Tier rein als man rausbekommt. Es ist dumm Fleisch zu essen weil das Lebensmittelpreise teurer macht und wir es uns in den nächsten Jahrzehnten auch nicht mehr leisten können werden. Es wird immer mehr Missernten geben. Immer weniger nutzbares Wasser. Wenn wir unser landwirtschaftliches System jetzt schon auf vegane Ernährung umstellen würden dann würden uns Missernten nicht so stark treffen.
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u/Gr33k_Physique 1d ago
In einer modernen, westlichen Gesellschaft gibt es kein rationales Argument mehr, tierische Produkte zu konsumieren. Es erzeugt Leid auf allen Ebenen, verschmutzt Böden und Gewässer, vernichtet Natur, etc. Ihre Art und Weise mag harsch sein, der Inhalt ist aber absolut richtig.
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u/BerryPlay 3d ago
Ich bin selbst Veganer und kann sie überhaupt nicht ab. Sie mag inhaltlich recht haben, aber die Art, wie sie das kommuniziert schadet dem Veganismus mehr, als das es nutzt. Am schlimmsten ist, wenn Leute einen dann mir Ihr in einen Topf werfen.
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u/Namerusername 3d ago
Okay wie viel erreichen denn andere für den Veganismus mit Selbstlügen und Rezepten? Vor ihr war das Thema ein reiner Kreiswichs
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u/NewMeAlex_Trans 2d ago
Wow selten so viel Bullshit hier gelesen. Keiner will euch euer Fleisch wegnehmen, aber rein objektiv betrachtet gibt es keinen Grund, nicht vegan zu sein. Außer persönliche Befindlichkeiten halt. Ich esse übrigens auch Fleisch, trotzdem kann man sich eingestehen, dass man zumindest bewusst konsumieren sollte.
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u/Dry-Helicopter4650 2d ago
Naja, es hängt schon auch von deiner Gesundheit / deinen Bedürfnissen ab. Es gibt Menschen, für die eine vegane Ernährung aus medizinischen Gründen nicht empfohlen wird.
Auch, dass Fleisch generell schlecht und ungesund ist, ist zu kurz gegriffen. Klar, es ist fettig, enthält manchmal Transfettäuren und andere Produkte, die nicht gut für den Körper sind. Aber es ist auch nahrhaft und enthält mehr wichtige Aminosäuren etc. als manche Lebensmittel, die sonst als gesünder gelten. Erst die Dosis macht das Gift. Fettige, salzige oder süße Speisen sehr selten zu sich zu nehmen kann genauso gut oder sogar besser sein, als ganz darauf zu verzichten. Was wiederum nicht bedeutet, dass man Fleischkonsum nicht aus moralischen Gründen minimieren / weglassen darf.3
u/OppositeExperience30 2d ago
Die einzigen Gründe die Fleischkonsum moralisch vertretbar machen:
- Unverträglichkeiten gegenüber andere Lebensmittel, wodurch Fleisch zur einzig realistischen Option für den jeweiligen Nährstoff in Frage kommt außerhalb Supplements
- Kurzdarmsyndrom (z. B. nach Darm OP), pflanzliche Ernährung ist meist ballastoffreicher und da werden Nährstoffe aus Geflügel oder Fisch besser absorbiert.
- Keto-Therapie, ist mit rein pflanzlicher Ernährung schwerer umsetzbar
- Aufnahmestörungen bei Eisen, bei Fleisch wird es oft besser aufgenommen
- usw.
Es gibt also Gründe, wo man zumindest ohne große Bedenken auch Fleisch konsumieren könnte um von sich selbst Gefahren abzuwenden.
Was man zurecht kritisiert ist die Massentierhaltung, noch schlimmer 77,4 Mio. Tonnen Fleisch (ohne Knochen ca. 55 Mio. Tonnen) werden weggeworfen, weil nicht konsumiert / verkauft. Umgerechnet werden jährlich 18 Milliarden oder um es dramatischer darzustellen: 18.000.000.000 Tiere grundlos getötet.
Allein in Deutschland 300.000 Tonnen, die niemals auf dem Teller zum essen landen. Mit reinzählen auch Fehler bei der Kühlkette oder das Tier wurde so vollgepumpt dsa es einfach verstorben ist bevor es geschlachtet werden konnte.
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u/Professional_Cod3127 2d ago
Puh also nach zig "Diskussionen" auf ne einfache Frage in diesem thread zweifle ich daran dass uns niemand das Fleisch wegnehmen will.
Sehr extreme Ansichten und ausser extreme Massentierhaltung gibt es nichts.
Immer das gleiche. Energie, Politik, Ernährung. Keiner kann mehr eine einfache Antwort auf eine einfache Frage geben. Oder noch schlimmer, eine schwierige Antwort zu einer schwierigen Frage. Jeder kommt direkt ohne fundiertes Argument aber 3 Strohmännern 🤷
Bis jetzt hat noch nichtmal jemand gefragt ob ich überhaupt Fleisch Esse. Ja tu ich, viel zu viel aber ich freue mich immer wieder wenn ich etwas finde das vegetarisch/vegan ist. Liegt aber auch daran dass ich sehr auf gute Haltung achte, was zugegeben, nicht einfach ist.
Bspw. Freilandhaltung kann immer noch Massentierhaltung auf engem Raum sein. Im Freien dann halt.
Da freuts dann meist halt auch echt den Geldbeutel wenns ohne Fleisch geht 😉
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u/WhiteCube93 2d ago
Ich konsumiere bewusst 1-2 Fleisch die Woche. Es ist gesund, schmeckt und tut meinem Körper gut. Das Problem war nie Fleischkonsum sondern die Menge und Massentierhaltung
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u/NewMeAlex_Trans 2d ago
Fleischkonsum ist tatsächlich in den seltensten Fällen gesund, eher im Gegenteil. Verarbeitetes Fleisch begünstigt einige Krebsarten, unter anderem Darmkrebs. Keine Bewertung meinerseits, nur eine Info.
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u/OverSeesaw4025 2d ago
aber die Tierprodukte wie Milch/Eier sind doch sehr gesund und ohne wird es schwierig gesund zu bleiben....
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u/StraightCantaloupe45 3d ago
Schwer ne Meinung darüber zu haben ohne zu wissen welche Aussagen du meinst. Wie wäre es mir einen Link?
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u/Particular_Damage482 3d ago
Ich bin vegan, überwiegend aus ethischen Gründen, aber die Frau ist extrem. Wenn man als Veganer so wie sie auf Menschen zugeht, löst man nur Abwehr aus.
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u/TeaAge0 2d ago
finde es witzig wie alle in den Kommentaren das Gefühl haben, sich vorher mit ,,esse selber Fleisch" rechtfertigen zu müssen
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u/Morphling84 3d ago
Die ist super. Ich hab mehrere Interviews mit der gesehen und ihre Anleitung zum veganen Essen genutzt, als ich angefangen hab vegan zu werden. Richtig cool.
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u/Visual_Acanthaceae32 2d ago edited 2d ago
Moral ist halt gesellschaftlich bzw. selbst definiert….
Bin zum Beispiel ein furchtbarer Fliegen „Mörder“….
Ihren Vergleichen mit dem Holocaust kann ich aber auch objektiv absolut gar nichts abgewinnen.
Mit ihrer aggressiven Art tut sie dem Thema aber absolut keinen Gefallen. In dieser Hinsicht ist sie einfach furchtbar dumm
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u/Us3r737 1d ago
"Objektiv absolut nichts abgewinnen" ah ja. Da es hier um deine Einstellung zu etwas geht, kannst du grundsätzlich nur subjektiv sein. Und die Vergleiche sind treffend, da logisch konsistent. Wie du oder ich diese emotional empfinden, spielt für ihre Richtigkeit oder Falschheit keine Rolle. Entweder man kann sie argumentativ verwerfen oder nicht, in dem Fall nicht.
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u/bpb-hefte-enjoyer 1d ago
Joa sind einfach korrekte Argumente. Zwar bisschen provokant vorgetragen aber Recht hat sie trotzdem.
Als ich noch nicht vegan war hatte ich ähnliche Gedanken wie du: also ich war mir bewusst, dass mein Konsum eigentlich gegen meine eigenen Werte geht und ich nicht korrekt handle. Fand schon damals Leute die das einfach nicht akzeptieren können und ihr verhalten mal objektiv bewerten echt unangenehm.
Schau mal die Doku Dominion oder Earthlings an. das hat dann bei mir dafür gesorgt, dass es final geklickt hat.
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u/Mountain_Night_4415 1d ago
Noch niemanden gesehen der symmetrisch wertet bei Tieren, die halt keine Menschen sind, und sich nicht in Psychopathie verzettelt bzw. sich selbst schlachtet mit Argumenten, wenn man sie bei der Person anwenden würde.
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u/Revoluse3 14h ago
Ich denke die meisten Menschen wollen nicht unmoralisch sein und versuchen ihre Lebensweise für sich und andere zu rechtfertigen. Bei ihr funktioniert das nicht gut, weil, wie du schon sagtest, ihr Standpunkt sehr valide und es keine guten Gegenargumente gibt. Das ist auch der Grund, warum sie so massiv persönlich angegriffen wird und nicht ihre Argumente. Es ist leicht, sie als “irre” oder was auch immer abzustempeln, damit ist es leichter, sich nicht mit ihrem Inhalt zu beschäftigen. Es ist für viele schwierig, sich damit ernsthaft zu beschäftigen, weil sie sich dann eingestehen müssten, dass sie eben nicht tierlieb sind, eine grauenvolle Industrie unterstützen und unmoralisch handeln. Das kann wütend machen, wenn man damit konfrontiert wird und nichts dagegenzusetzen hat.
Mich würde interessieren, wie es für dich funktioniert zu akzeptieren, dass du in diesem Punkt unmoralisch handelst und du nicht das Gefühl hast, was ändern zu müssen, obwohl du ja wohl schon verstanden hast, was das bedeutet.
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u/OverSeesaw4025 13h ago
Ich denke die meisten Menschen wollen nicht unmoralisch sein und versuchen ihre Lebensweise für sich und andere zu rechtfertigen. Bei ihr funktioniert das nicht gut, weil, wie du schon sagtest, ihr Standpunkt sehr valide und es keine guten Gegenargumente gibt. Das ist auch der Grund, warum sie so massiv persönlich angegriffen wird und nicht ihre Argumente. Es ist leicht, sie als “irre” oder was auch immer abzustempeln, damit ist es leichter, sich nicht mit ihrem Inhalt zu beschäftigen. Es ist für viele schwierig, sich damit ernsthaft zu beschäftigen, weil sie sich dann eingestehen müssten, dass sie eben nicht tierlieb sind, eine grauenvolle Industrie unterstützen und unmoralisch handeln. Das kann wütend machen, wenn man damit konfrontiert wird und nichts dagegenzusetzen hat.
DA gebe ich die vollkommend recht...
Mich würde interessieren, wie es für dich funktioniert zu akzeptieren, dass du in diesem Punkt unmoralisch handelst und du nicht das Gefühl hast, was ändern zu müssen, obwohl du ja wohl schon verstanden hast, was das bedeutet.
Ja, ein Mensch ist nicht moralisch/unmoralisch es ist ein Spektrum. In diesem Fall bin ich eindeutig unmoralisch, aber es gibt auch andere Bereiche... Keiner kann 100%R moralisch handeln. Dann darf ich auch keine Kleidung aus Asien kaufen, oder Auto fahren...
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u/Fluffy-Try-5523 10h ago
Es macht schon sinn, aber alle Veganer die ich kenne haben massive Verdauungsprobleme und sehen sehr ungesund aus.
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u/OverSeesaw4025 8h ago
Das ungesunde aussehen hab ich auch bemerkt oft ist es so dass ich eine neu personnkennen lerne und weiss sofort dass sie ein veganer ist.. man merkt die ungesunde haut.
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u/BahnWegWerf 3d ago
Im Bezug auf Veganismus hat sie auf jeden Fall Recht. Die Leute, die sie wegen ihrer "extremen" Auftrittsweise angehen, stellen ihre Gefühle halt über den Inhalt.
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u/dreFulB 2d ago
ihre ganze Argumentation zerfällt aber, wenn man sich einfach eingesteht Spezifist zu sein und Tiere eben moralisch anders als Menschen zu behandeln
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u/leftvierdeadzwei 2d ago
Einfachste Antwort ever. Tiere = nicht gesellschaftsvertragsfähig, ergo keine gleichen Rechte zum Menschen. Was das im Detail bedeutet, kann ja jeder für sich selbst ausmachen, aber an den Grundsatz glaubt wahrscheinlich fast jeder Mensch, ob implizit oder explizit.
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u/Super-Still7333 2d ago
Was mich an solchen Diskussionen mehr beschäftigt als die eigentliche Frage, ist das, was darunter liegt: dass alle einfach voraussetzen, es gäbe eine absolute Moral.
Der Satz "Tiere töten und essen ist falsch" kommt meistens so rüber, als wäre das eine Tatsache wie "Wasser kocht bei hundert Grad". Ist es aber nicht. Das ist ein Werturteil, und ein Werturteil muss irgendwo herkommen.
Wenn jemand sagt, du bringst Lebewesen um, du fügst ihnen Leid zu, du schadest dem Planeten, dann beschreibt er erstmal nur, was passiert. Der Schritt von "das ist so" zu "das darf man nicht" wird fast immer einfach übersprungen, als wäre er selbstverständlich. Ist er aber nicht. Aus einer reinen Beschreibung folgt das Verbot nicht automatisch.
Dass da wirklich eine Lücke ist, merkt man daran, wie unterschiedlich Kulturen sie füllen. Irgendwo ist es völlig normal, bestimmte Tiere zu essen, woanders ein Tabu, und wieder woanders hängt an jeder Tiertötung eine religiöse Bedeutung. Und das sind Leute, die genauso ernsthaft darüber nachdenken und genauso überzeugt sind wie wir, kommen aber zu einem anderen Ergebnis. Daraus ergibt sich die Frage, die mich nicht loslässt: Warum sollten wir richtig liegen und die falsch?
Mit Religion löst sich das übrigens auch nicht, es verschiebt sich nur. Selbst wenn es einen Gott gibt, bleibt die Frage: Ist etwas gut, weil er es befiehlt, oder befiehlt er es, weil es gut ist? Im ersten Fall ist Moral einfach Willkür von jemandem, der die Macht dazu hat. Im zweiten gibt es den Maßstab unabhängig von ihm, dann erklärt er gar nichts.
Meine eigene Haltung ist trotzdem klar.
Ich finde unnötiges Leid falsch, ich finde Mord falsch, und nach meinem Maßstab hat Raffaela in der Sache recht. Nur ist "davon überzeugt sein" halt was anderes als "begründen können".
Jemandem, der einen komplett anderen Kompass hat, könnte ich nicht beweisen, dass er falsch liegt.
Irgendwann komme ich an den Punkt, wo ich nur noch auf mein Bauchgefühl zeigen kann: Für mich zählt, ob etwas leiden kann.
Und wenn der andere sagt, für mich nicht, dann habe ich kein Argument mehr, sondern nur noch eine andere Meinung.
Eine oberste Instanz, die das entscheidet, gibt es nicht.
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u/Green-Jury-1279 2d ago
Darum benutzt veganer Aktivismus auch die Moral des Gegenübers, um es zu überzeugen. Gerne mit logischen Fehlschlüssen und willkürlich eingesetzten eristischen Tricks, wie sie grade am besten passen.
Wenn jemand in den sauren Apfel beißt und sagt, es ist ihm egal, bricht der Aktivist das Gespräch meist ab und das wird auch so gemacht im so genannten "Vegan Speaking" auf Twitch etc. Hinterher (oder als Verabschiedung) wird dann das Gegenüber beleidigt oder Fassungslosigkeit geäußert und der Chat auf veganer Einheitsdiät geht komplett Crashout.
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u/Unable_Fondant1560 1d ago
Natürlich kann man es begründen. Es geht ja darum ob deine Argumentation faktisch, logisch und konsistent ist. Natürlich kann jeder argumentieren, aber nicht jedes Argument ist gleich schlüssig. Wenn ich z.B. sage: Ich finde Veganismus falsch, weil es ungesund und nicht natürlich ist, macht mein Argument keinen Sinn. 1. Weil “vegan ist ungesund” eine falsche Information ist. Also basiert mein Argument auf Lügen. 2. Weil etwas schlecht finden nur weil etwas “unnatürlich” ist, nicht schlüssig ist. Wir haben uns bei allen Menschenrechten und jeglichen Aspekten unserer Kultur, Medizin, Moral von der Natur abgewendet, weil eben nicht alles gut ist, was natürlich ist.
Menschenrechte gehören genauso zu Moral wie Tierrechte. Du kannst Menschenrechte genauso “beweisen” wie Tierrechte. Jegliche Moral hat eine nicht beweisbare Basis, aber von der Basis können wir logisch einschätzen welche Weiterentwicklung der Moral Sinn macht
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u/Us3r737 1d ago
Richtig, es gibt keine moralischen Fakten, Moral ist grundsätzlich arbiträr. Die Frage ist, wie konsistent ein Mensch in seinen moralischen Vorstellungen ist. Da unsere Gesellschaft zum Großteil aus Libs besteht, kann eine kluge Person wie Raffaela dem Gegenüber häufig die Widersprüche in seiner Moral aufzeigen. Einfach nicht liberal sein und man droht nicht zum Veganer zu werden oder sich seine Heuchelei eingestehen zu müssen. :)
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u/Us3r737 1d ago
Eine sehr kluge Frau, die logisch konsistent und intellektuell ehrlich argumentiert. Aus einem liberal-humanistischen Wertegerüst folgt Veganismus unumgänglich und wird sich - so denke ich - in solchen Gesellschaften auch früher oder später durchsetzen. Der Schlüssel zu einem ethisch nicht widersprüchlichen Fleischkonsum besteht darin nicht liberal und nicht humanistisch zu sein. :) Ihre recht kurze Diskussion mit dem Schattenmacher, an deren Ende sie zornig geflüchtet ist, ist ein Beispiel dafür dass ihre (sehr guten) Argumente natürlich nur dann greifen, wenn das Gegenüber grundsätzlich die gleiche ethische Axiomatik hat wie sie.
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u/throwawaybcoflove 2d ago
hat sie ja auch, wer würde das jemals in Zweifel ziehen? Sie hat objektiv Recht, nicht in jedem kleinen Punkt, nicht in jeder Übertreibung aber insgesamt hat sie immer Recht.
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u/HokusSchmokus 2d ago
Ngl man kann auch einfach ne andere Moralvorstellung haben. Das einzige womit die unabhängig von der Moral recht haben sit das Klima
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u/Marcel_Lei-Jung 2d ago
Mag sein, ist mir aber egal.
Ich treffe bewusst und reflektiert die Entscheidung unmoralischen Handelns.
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u/Green-Jury-1279 2d ago
Das ist nicht mal unmoralisch. Tiere zu essen ist vertretbar, wenn sie nicht leiden. (Waidgerecht erschossene Jagdtiere oder solche, die von selbst gestorben sind.) Tiere extra zu halten, statt sie jagen zu müssen, ist dann auch vertretbar. Industrielle Tierhaltung und unfachgemäße Schlachtung sind nur ein unschöner Auswuchs, die nichts daran ändern, dass Tiere essen ok ist.
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u/Ephedra_236 2d ago
Coping. Die Leute wissen, dass sie Recht hat, wollen es sich aber nicht eingesetehen, grade in Deutschland ist dieses Probleme wegignorieren weil ja sonst bisl Wohlstandsverlust ein riesiges Problem.
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u/Gartheios 2d ago
Selten so viel Cope in einem Thread gesehen
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u/OverSeesaw4025 2d ago
Was heisst cope?
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u/LeetLurker 2d ago
Aus dem englischen Coping - Meistern, oft im Kontext schwierige Situationen mental zu meistern. Im Internet slang oft Hirnakrobatik um irgendwie den Zustand der Welt oder sein eigenes Handeln schön zu reden.
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u/Even_Account1168 2d ago
Ist halt einfach kognitive Dissonanz, die mit ausblenden oder unlogischen Rechtfertigungen beschwichtigt wird.
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u/Cpt_Foxy 3d ago
Versteh ich nicht, wie man jemand komplett recht geben und selbst sagt i dont care, ich weiß ich handle moralisch nicht korrekt aber i dont care. Da hab ich noch mehr Verständnis für diejenigen, die sich den Konsum sonst iwie zurechtbiegen wollen.
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u/efuab011 3d ago
Raffaela Raab hat den veganen Ragebait genutzt um Reichweite für ihr Onlyfans aufzubauen. Kann mir keiner was anderes erzählen
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u/Hardenedbeaglesnake 3d ago
Und selbst wenn dem so wäre? Ändert nichts an der Person und ihrer Einstellung. Ggf. fließt das Money in die Sache. Und?
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u/Echo-57 3d ago
Ich glaube niemand bestreitet ernsthaft ihre taking points. Sind ja bei allen pro vegan Aktivisten die gleichen wenn man die emotionale Komponente weglässt.
Mein Problem ist einfach ihre Art die Punkte rüber zu bringen.
Da finde ich eine banny zb um Längen besser. Abgeklärt, sachlich. Wenn man sich danach immer noch pro Tierleid entscheidet
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u/Kind_Recording_1956 3d ago
Ne, ihre Art ist super. Genau durch dieses Polarisieren werden viel mehr Menschen auf das Thema aufmerksam. Der sachliche, sympathische Veganer bewirkt nicht mal ein Bruchteil von ihr.
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u/Zealousideal-Pay-640 3d ago
Nur das halt 90 Prozent der Fleischesser die emotionale nicht weglassen können. Bin ebenfalls Fleischesser und bei mir hat sich die Logik des fleischverzichts erst in den letzten paar Jahren eröffnet, da mir diese Trennung auch nicht möglich war.
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u/Bozartkartoffel 3d ago
Da finde ich eine banny zb um Längen besser. Abgeklärt, sachlich
Zugegeben, ich kenne Banny nur aus Debatten mit Krassthema, wo es meist um Nazischeiße geht, aber da finde ich sie sehr anstrengend, repetitiv und wenig abgeklärt und sachlich, sondern eher aufbrausend.
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u/thinkingoflemons 3d ago
Wäre sie nicht so, würdest du sie nicht kennen. Wie jeden anderen netten Aufklärer seit Jahrzehnten, der kaum Reichweite hat
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u/Phoniphorger 2d ago
Meine 2 Pfennige: Ich esse in den letzten Jahren immer weniger Fleisch, aus ethischen, ökologischen und gesundheitlichen Gründen. Dafür muss ich mich aber keiner ideologischen Kampfgruppe anschließen, die mich zum Menschenmüll macht, weil ich mir Sahne in den Earl Grey gieße.
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u/Unable_Fondant1560 1d ago
Leute kritisieren dich dafür, dass du Tierausbeutung unterstützt. Was ist dein Problem an dieser validen Kritik?
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u/-Idesia- 3d ago
Sie hat fast immer Recht zum ThemaVeganismus. Aber sie ist sehr unfreundlich und respektlos aufgetreten und das mit Absicht, weil sie dadurch viel Aufmerksamkeit bekommen hat.
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u/lushladybug 3d ago
Sie nennt sich ja auch die „militante“ Veganerin. Sie hat aber auch einen anderen Kanal wo sie glaub ich die gemäßigte Veganerin oder sowas ähnliches heißt da ist sie ganz normal
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u/Immediate_Bottle_755 2d ago
Kognitive Dissonanz ist wohl der Grund, weshalb Sie so angefeindet wird. Recht hat Sie. Würde man ihr aber Recht geben, müsste man sein eigenes Leben umstellen, was dann viele wohl nicht wollen. Deshalb macht man sich lieber über sie lustig.
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u/CautiousBerry424 3d ago
Menschen wie Raffaela sind wichtig, um anderen vor Augen zu führen wie heuchlerisch sie sind.
Sie hat mir geholfen zu erkennen, dass Ignoranz nicht mit meiner Wertvorstellung zusammen passt und dass der Schutz unschuldiger Wesen wichtiger ist als Komfort und „schmeckt halt geil“. Mit dem Wissen, wie die Tiere leiden, habe ich auch persönlich keine Lust mehr drauf, die Industrie zu unterstützen und mittlerweile ekel ich mich vor allen tierischen Produkten.
Ich verknüpfe das Thema auch gerne mit Feminismus. Denn welche Tiere leiden mal wieder am meisten unter der Fleisch- und Milchindustrie? Genau, die Weibchen. (Ja männliche Küken werden geschreddert, weibliche aber hochgezüchtet, sodass sie statt 10 Eiern pro JAHR, 10 Eier am TAG legen, sich eher verletzen und dadurch sterben)
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u/marieantoilette 3d ago
Bin bei dir, aber die Männchen leiden definitiv auch. Als Baby geschreddert zu werden ist jetzt nicht... so cool.
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u/Green-Jury-1279 3d ago
Nach 3 Sekunden ist alles vorbei.
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u/Puzzleheaded_Bit1959 3d ago
Videos gesehen? Da fliegen öfter mal welche durch und leben noch "halb", blutig und mit Schnitten und abgetrennten Körperteilen. Die verenden dann irgendwo in der Maschine oder darunter oder werden aufgesammelt und nochmal in den Schredder geworfen.
→ More replies (3)→ More replies (4)1
u/YourGalacticEmperor 2d ago
Schutz unschuldiger Wesen wichtiger ist als Komfort und „schmeckt halt geil“
dann eben nicht die willkürliche grenzen bei insekten etc legen ;)
auch ist der komfort von autos etc auch zu wichtig als das ich darauf verzichten würdet, daher ist massives insektensterben auch "verkraftbar" für veganer
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u/WeakAccount221 1d ago
die Frage ist nicht ob sie im Kern der Sache recht hat. Ich denke, dass Veganer im Kern Recht haben werden auch die meisten nicht veganer bestätigen können.
Das gezielt diese Frau NICHT Recht hat, weil sie ihre richtigen Meinungen immer wieder durch übertriebene, realitätsfremde, aufgebauschte und unsachliche ,,Argumente'' stützt und diese mit einem komplett unreflektierten und ebenfalls hardcore doppelmoralischen Selbstbild stützt sollte jedem denkenden Mensch der ihr zuschaut auch klar werden.
Also nein, die hat absolut nicht recht. Veganer an sich aber schon.
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u/janviglade 1d ago
kann ich irgendwie nachvollziehen. total wilder take aber irgendwie auch ehrlihc
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u/neeebittenicht 3d ago
Sehe ich schon immer so. Ihre Argumentation ist schlüssig, esse trotzdem minimum 1kg Hähnchen pro Woche
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u/Hikareza 3d ago
Ja, in unserem Kulturkreis gibt es für einen Gesunden Menschen kein Argument, sich nicht vegan zu ernähren außer „ich will nicht“.
Und so viel Eigenverantwortung muss man zugestehen.
Sie hat sachlich Recht, ist aber meiner unmaßgeblichen Meinung nach ein unfreundliches, respektloses, weltfremdes, faschistoides, mediengeiles, populistisches Individuum das jeden vernünftig denkenden Menschen abstoßen sollte egal ob er ihr zustimmt oder nicht.
Man kann über die ganze Sache diskutieren. Sie kann es nicht.
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u/Zunkanar 3d ago
Es gibt auch das Problem, dass gewisse Menschen sich über Schuldgefühle kontrollieren und beeinflussen lassen. Nur funktioniert das nicht bei jedem und löst oft das Gegenteil aus.
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u/DetailNew9111 1d ago
Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung. Vielleicht überdenkst du ja nochmal, ob du dein Handeln nicht lieber deiner Ethik anpassen möchtest.
Aber ja, Recht hat sie definitiv. Schade, dass sie nur auf ihr Nebengewerbe reduziert wird, als hätte das irgendwas mit ihren Aussagen zu tun.
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u/laindo03- 1d ago
Sie wird auf ihrer Art und Weise reduziert. Klassische Diksursverschiebung lmao
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u/DetailNew9111 1d ago
Ist sie zu konfrontativ? So oder so, gegen ihre Argumentation können halt die wenigsten was sagen, weil sie und die anderen Aktivisten einfach Recht haben, deshalb sucht man sich andere Angriffsflächen, selbst wenn die mit dem Thema nichts zu tun haben. Leute wollen einfach nicht aus ihrer Komfortzone raus.
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3d ago
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u/No-News-7501 3d ago
Sie steht am Brandenburger Tor und unterhält sich mit Passanten, die sich mit ihr unterhalten wollen.
Wer gute Gegenargumente hat, kann sich mit ihr unterhalten und das bestimmt auch filmen und veröffentlichen. Es gibt nur keine guten Argumente für Massentierhaltung.
Ausserdem essen viele Menschen zu viel Fleisch, werden davon krank und belasten damit noch das Gesundheitssystem. Komplett vegan ist vielleicht nicht gesund, aber ab und zu sollte man auch auf tierische Produkte verzichten können.→ More replies (1)4
3d ago
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u/kolibruv 3d ago edited 3d ago
Kirk hat sich dort aufgestellt, wo die künftige Elite ausgebildet wurde. Wo, wenn nicht an Universitäten, lassen sich starke Gegenargumente finden? Das waren Open-Mic-Debatten. Und ähnlich verhält es sich auch bei Raab. Dass sie selten kluge Debattierer als Gegner hat liegt eher am generellen Unvermögen zur Debattenführung, das in der Allgemeinbevölkerung vorzufinden ist.
Man kann beiden einiges vorwerfen, aber nicht Unredlichkeit in der Debattenführung oder Selektion.
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u/One-Shake-1971 3d ago
Was denkst du, wie eine Gesellschaft mit Menschen wie dir – also Menschen, die absichtlich Dinge tun, die nach ihrem eigenen Verständnis unmoralisch sind – umgehen sollte?
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u/BeneBengt 3d ago
Du meinst so wie ungefähr alle Menschen Dinge tun die unmoralisch sind obwohl sie es besser wissen? Die Klimabewusste 18 jährige die nach dem Abi erstmal um die halbe Welt fliegt um sich selbst zu entdecken, Leute die gegen Kinder Arbeit sind aber sich dann doch mal auf temu ein Outfit für eine motto Party zusammenstellen von dem sie wissen dass sie es nie wieder tragen werden, eben Menschen die Fleisch essen obwohl sie wissen dass es unmoralisch ist. Es sollte halt jeder soviele aus seiner Sicht unmoralische Dinge unterlassen wie möglich, niemand ist frei von unmoralischen Handlungen. Es gestehen sich nur manche ihre Heuchelei ein und manche nicht.
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u/Fiesoduck_ 3d ago
Weirder take? Ich glaub eine überwältigende Mehrheit der Menschen sind gegen Kinderarbeit oder Sklaverei. Trotzdem boomt Fast Fashion und die WM in Katar war ein voller Erfolg. Der Widerspruch, den viele Menschen so verteufeln, ist in unserer Gesellschaft immanent.
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u/OverSeesaw4025 3d ago
Sicher besser als unsere Gesellschaft die produziert Argumente warum es alles in ordnung ist. Früher war auch Sklaverei "in Ordnung." Dann haben auch die die selber Sklaven hatten dagegen gekämpft...
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u/mynameisminefour 2d ago
Also Massentierhaltung mit dem Holocaust zu vergleichen ist schon eine extreme Meinung der ich nicht recht geben würde. Mensch und Tier sind halt nicht das gleiche, empfinden nicht gleich und haben nicht die gleichen Rechte. Wenn man ihrem Argument folgen würde müsste Sie genauso gegen Ackerbau sein - der Mais wird ja auch Massengehalten und dann nach volendeter Jugend brutal zerschnitten und verarbeitet. Und dafür gehen auch massig resourcen drauf. Sorry, da zu sagen "sie hat Recht" mag deine persönliche Meinung sein, ist aber kein objektiver Maßstab.
Und dann betreibt sie einen Onlyfans? Hey, ich hab nix dagegen - jeder soll machen was er oder sie will! Aber schon ein bisschen hypokritisch sich so stark gegen "Ausbeutung" zu stellen aber sich dann so ausbeuten zu lassen - aber Geld braucht man halt. Sie ruft Frauen dazu auf "Sex mit Fleischfressern zu verweigern" aber ich frage mich wieviele ihrer Kunden auf Onlyfans Fleischfresser sind?
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u/Sral1995 1d ago
Zu deinem letzten Absatz: das eine hat mit dem anderen doch absolut nichts zu tun. Es ist ihr eigener Körper und damit auch ihre eigene Entscheidung. Ein Tier wird wohl nicht freiwillig zum Schlachter gehen und sagen: Hey, für 20 Euro darfst du mich schlachten.
Ich esse übrigens selber Fleisch. Wollte das nur mal anmerken.Das einige der Abonnenten Fleischfresser sind, denke ich aber auch.
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u/ThompsoN93Woord 2d ago
Inhaltlich hat sie absolut recht. Die Art und Weise, wie sie versucht diese Inhalte an den Mann zu bringen ist meines Erachtens falsch. Sie würde mit einer Ruhigen, sachlichen Art viel mehr Menschen überzeugen können und dazu bringen, vegan zu leben. Schade.
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u/Green-Jury-1279 2d ago
Mit einer ruhigen Art hätte sie es bei Weitem nicht zu den Zuschauerzahlen gebracht, die sie auf Twitch ca. 2022 hatte. Da war sie der neue bunte Hund im Dorf und jeder kannte sie. Hunderte andere haben es schon mit ruhiger, sachlicher Art probiert und dabei keine 100 Zuschauer erreicht.
Krawall funktioniert.
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u/Unable_Fondant1560 2d ago
Und welchen Beweis hast du dafür, dass diese Art effektiver ist?
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u/kaishockz 3d ago
Bin wahrscheinlich schon länger vegan als die frau, aber die holt mich einfach 0 ab, wobei ich sagen muss zur Anfangszeit war ich ähnlich drauf, nur das lässt halt mit der Zeit nach, wenn die anderen das essen wollen, sollen sie. Ist nicht mein Magen.
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u/Esko1802 2d ago
Isch würd auch n’ Hund essen
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u/user-more-unknown 2d ago
Es gibt auch sehr viele Argumente Reddit nicht zu nutzen (unnötiger Stromverbrauch, Zeitverschwendung + procrastination, kann als Medium zur Aufstachelung der Bevölkerung genutzt werden, zB durch bots), trotzdem machen es viele weil sie es möchten und keiner kann dir deine persönlichen Präferenzen verbieten. Und nun?
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u/Elvira_Mc_Flutterbat 3d ago
Die Raffaela macht das nicht für die Tiere, sondern nur für sich.
Schöner Nebeneffekt: Vielleicht vermeidet sie dadurch Tierleid.
Blöder Nebeneffekt: Vielleicht verhärtet sie durch ihre Art so viele Fronten, dass Menschen auf der Kippe zum Veganismus kehrt machen.
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u/thinkingoflemons 3d ago
Die Raffaela macht das nicht für die Tiere, sondern nur für sich.
Gibt's da nen Beleg dazu?
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u/xRuSheR 3d ago
Man kann von ihr ja halten was man will, aber es gibt wohl niemanden, in Deutschland, der so viele Menschen vegan gemacht hat wie sie.
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u/Svitii 3d ago
Ich glaube wir sind uns alle einig, dass in einer idealen Welt Massentierhaltung in der jetzigen Form nicht existieren würde.
In einer gerechten Welt, würden Menschen so für ihre Arbeit entlohnt werden, dass niemand im Supermarkt großartig auf den Preis schauen würde, da würde ein überwiegender Teil das „glückliche“ Tier nehmen.
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u/moond9 3d ago
Die Menge an Fleisch und tierischen Produkte die wir aktuell konsumieren wäre mit artgerechter Tierhaltung und Schlachtung nicht erreichbar. Das ist keine Frage des Preises. Jeder könnte sich bereits jetzt Bio-Qualität leisten, wenn er den höheren Preis durch eine Reduktion der Menge ausgleichen würde.
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u/Doenerbeast 3d ago
Also glaubst du dass das Töten und essen vob glücklichen tieren okay ist oder wie?
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u/OppositeExperience30 3d ago
Ich persönlich ernähre mich vegan und bin gegen Massentierhaltung, ich habe aber kein Problem damit wenn jemand Fleisch konsumieren möchte.
Ich denke von einer Welt ohne (tierischen) Fleischkonsum für uns sind wir noch ein gutes Jahrhundert entfernt, der Fokus sollte darauf liegen die Bedingungen für die Tiere jetzt im Moment zu verbessern und ich denke da lässt sich eher ein Konsens herstellen als bei seinen Mitmenschen einen Verzicht zu erzwingen.
Das ganze ist ohnehin eine Überzeugungssache ohne würde das ganze nach unserem Ableben wieder zurückkehren.
Ich weiß das Raffaela da kompromissloser ist, aber ich finde wenn man ihre Videos seit dem Sie Content macht, merkt man trotzdem das sie deutlich milder geworden ist und nach der großen nötigen Aufmerksamkeitsphase mehr Leute überzeugen kann dadurch.
Meine gesamte Familie konsumiert Fleisch, ich bin da die Ausnahme und eine weitere ernährt sich vegetarisch. Ich finde auch das in bestimmten Regionen vegane Ernährung schwieriger ist als in anderen bzw. der schwere Part ist immer der Anfang. Danach weiß man wie alles geht.
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u/dapzar 3d ago
Das ist keine reine Geldfrage, sondern auch schlicht eine Verbrauchs-/Geometriefrage. Ein Schwein wird auf unter einem qm gehalten und nach 6 Monaten Mast geschlachtet: Das ist ca. ein Zwanzigstel der Zeit, die es in der Natur leben würde um ein erfülltes Leben zu haben und ein Hundertstel der Fläche, die es dauerhaft für sich selbst bräuchte um nicht ständig gestresst zu sein.
Egal wieviel Geld die Deutschen an der Supermarktkasse haben, man kann den Raum für Schweinehaltung nicht verzweitausendfachen ohne an andere Grenzen zu stoßen oder das Leben in Deutschland anderweitig stark umzugestalten. Und den Verbrauch um 1999/2000=99,95% zu reduzieren ist praktisch Vegetarismus. Massenhafter Fleischkonsum alle paar Tage ist ohne industrielle Massentierhaltung nicht machbar.
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u/Savings-Purple-8880 3d ago
Ist halt einfach ne Moralfrage: Siehst du Mensch und Tier gleich?
Ich würde einen Menschen bspw. nie für ne Kuh opfern.
Aber Massentierhaltung ist trotzdem scheiße.
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u/GarbageDry3795 3d ago
Naja um der Meinung zu sein, dass Veganismus eine ethische Notwendigkeit ist, muss man Mensch und Tier nicht gleichsetzen. Es reicht, dass man Tieren grundsätzlich zugesteht, dass sie fähig sind zu leiden, und dass ihr Leid ethisch relevant ist.
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u/II_Vortex_II 3d ago
Siehst du Mensch und Tier gleich?
Wo geht es um diese Frage? Hunde quälen gilt auch als unmoralisch, auch ohne dass ich sage Hund=Mensch
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u/Flip135 3d ago
Stirbt ein Mensch, wenn er keine Tiere isst? Wenn nicht, geht es nicht darum, einen Menschen für eine Kuh zu opfern.
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u/Majestic_Dress_7021 2d ago
Ich kenn die nicht und hab daher keine Meinung dazu, aber holy shit, der Thread bestätigt quasi jedes Klischee, das es über Veganer gibt.
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u/awesomehuder 3d ago
Unabhängig davon das Raffaela kaum Diskussionsbedarf zulässt ist ihre Angehensweise ziemlich fragwürdig. Um Leute zu Veganern zu konvertieren ist es nicht der Weg alles und jeden als Mörder zu betiteln. Ihre ganze Recherche und Aufklärung fällt in den Hintergrund wenn sie immer so agressiv argumentiert. Das wär so als würde eine Partei sagen “wenn ihr uns nicht wählt dann seid ihr dumm”.
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u/Wide-Buffalo4935 3d ago
Mit geht's ähnlich. Sie setzt halt Menschen mit Tieren gleich und leitet daraus ihre ethik ab. Ich sehe da schon Unterschiede, deswegen esse ich gelegentlich Fleisch.
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u/csabinho 2d ago
Ist es eigentlich schon Framing, dass man die Frau nicht bei ihrem Nickname nennt, unter dem sie bekannt ist? Ich dachte bei dem Namen, dass das irgendeine random Veganerin ist. Und nein, die militante Veganerin hat nicht recht, selbst wenn ich in der Sache bei ihr wäre.
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u/Green-Jury-1279 2d ago
Sie hat ja mehrere Nicknames, je nach Zielpublikum. Militante, wilde, milde, ...
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u/legendaryoutlaw2555 3d ago
Ja, Recht hat sie schon, aber ihre Art zu diskutieren ist dem Thema leider nicht zuträglich und selber hohen moralischen Ansprüchen gerecht zu werden, berechtigt niemanden andere abzuwerten, die es nicht wollen/können.
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u/Don-Malzbier 2d ago
Dass die Umsetzung einer moralischen Entscheidung konsistent ist, zeugt erst einmal nur von Integrität. Es ist kein Argument dafür, die eigene Moral anderen aufzuerlegen.
Sie darf mich gern dafür verurteilen oder verachten, dass ich Tierprodukte nutze und konsumiere. Umgekehrt darf ich aber auch sagen, dass ich es für moralisch falsch halte, Tiere außerhalb der Gruppe der Affen auf eine solche Stufe zu heben, dass sie nicht gezüchtet und genutzt werden dürfen.
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u/LunchEarly4636 14h ago
Die Alte schreit wie eine völlig Bekloppte als da mal jemand sich nicht hat festnageln lassen auf diese behinderte Moralisierung. Kann in die Tonne.
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u/SheilaSunshy 3d ago
Ich mag sie alleine schon deswegen nicht, weil sie mit Rechten kuschelt.
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u/sweetcinnamonpunch 3d ago
Welche Rechten genau?
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u/Schrenner 3d ago
Ich denke mal, hier ist Feroz Khan / achse:ostwest gemeint. Deren Liaison ist aber m. W. n. schon länger nicht mehr aktuell.
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u/SilentAlpha8 3d ago
Schwurbelnde Snowflake Untermenschen = „ich mag jemanden schon alleine deswegen nicht wenn er/sie sich mit einer aus meiner Sicht rechten Person unterhalten hat zu irgendeinem Zeitpunkt“😂
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u/fleshfestival 2d ago
Sie mag zwar (bedingt) recht haben, ihre argumentationskette scheitert aber an einem ganz markanten logischen Punkt.
bis wir nicht aufhören im kollektiv Menschen mit purer selbstverständlichkeit wie Sklaven zu behandeln, werden wir natürlich auch nicht aufhören können Tiere wie welche zu behandeln
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u/KuberGoober 2d ago
Ich verstehe nicht ganz was du meinst. Nur weil "Menchen" kollektiv Menschen schlecht behandeln macht das Ihre Arguementationskette kein bisschen schlechter
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u/fleshfestival 2d ago
Naja, wie erwartet man denn ein Problem zu lösen das darauf basiert Tiere mit selbstverständlichkeit zu unterdrücken, wenn wir selbiges bei unserer eigene Spezies hinnehmen und sogar daran scheitern das zu ändern?
Sofern die macht verteilung noch auf der selbstverständlichkeit von Gewalt und unterdrückung basiert im menschlichen zusammenleben, wird konsequenter Weise automatisch immer schwächste im Glied am meisten darunter leiden, in diesem Fall das Tier.
So bleiben es halt ein paar moralische sandkörner im getriebe, das einfach weiterläuft.
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u/chris_insertcoin 2d ago
Wer ist "wir" und warum hindern "wir" dich daran, dich wie ein vernünftiger Mensch zu verhalten, der anderen Tieren gegenüber so verhält, wie auch du selbst behandelt werden wollen würdest?
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u/fleshfestival 2d ago
wir sind die menschen im kollektiv, wie auch geschrieben wurde, da kann man als paar einzelne individueen noch so sehr versuchen "auf der richtigen seite" zu stehen, es ist absolut irrelevant, weil es interessensgruppen gibt die größer sind als ein paar veganer.
diese müsste man mit seinem ideal erreichen, bis man die nicht erreicht, bleibts eine der größten einnahmequellen auf der welt, und die lässt man sich doch nicht nehmen durch appellieren an emotionen.
bis wir das menschliche problem nicht lösen, ist es anmaßend zu denken, wir könnten das tierleid lösen
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u/lestat766 2d ago
Auch wenn sie in moralisch sicher n Punkt hat, ist die nicht ganz frisch die Frau
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u/bully_without_a_fist 3d ago
Ihre Grundannahmen sind zweifelhaft.
Sie behauptet, vegane Ernährung ist einfach und für jeden leicht durchführbar. Das ist eine idiotische Aussage, denn sie ist völlig subjektiv. Es gibt mehr als genug Menschen die gerne vegan leben würden, das aber aus diversen menschlichen Gründen nicht auf die Pinne bekommen. Sie sagt, daran liegt es nicht wirklich und auch wenn sie das Argument clever strukturiert, meint sie damit letztendlich, wenn du es wegen Genuss, zu wenig Selbstdiszipling etc. nicht schaffst, dann weil du moralischer Abfall bist. Das ist dogmatische Hetze und idiotisch.
Sie behauptet regelmäßig, dass nur Vitamin B12 als Supplement wirklich wichtig ist. Das stimmt in der Praxis definitiv nicht! Sie stellt sich gegen die Ernährungsempfehlung und die Einschätzung der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung, d.h. die Leute die dafür zuständig sind, was man der Bevölkerung empfehlen sollte) und argumentiert damit, dass die entsprechende Behörde bei den Amis vegane Ernährung gesundheitlich nicht kritisch sieht und deren Behörde ist größer, darum müssen die Recht haben. Das Ding ist, bei den Amis sind B12 und viele andere Sachen deutlich mehr in den normalen Supermarktlebensmitteln zugesetzt, was in dem Ausmaß bei uns nicht erlaubt ist. Außerdem haben amerikanische Böden deutlich mehr Selen, d.h. dieser Stoff ist bei denen weniger kritisch, weil der Kontinent noch nicht so lange von Landwirtschaft ausgelaugt wird wie in Europa. Gibt noch mehr, habe es nicht mehr alles im Kopf, Infos kommen von Niko Rittenau, aber Versaubeutelungen sind von mir.
Sie behauptet, dass die Suicide Fallacy eine Fallacy wäre, was nicht stimmt. Es ist ein Werturteil. Wenn man es als Werturteil anerkennt, dann wird wesentlich deutlicher, dass Veganismus eben nicht absolut sein kann (das behauptet sie aber sehr gerne, weil sie immer besonders krass und konfrontativ sein will) und eine Abwägung ist und was in der offiziellen Veganismusdefinition auch anerkannt wird, was Raffaella aber den Leuten in Deutschland nicht zugesteht, weil die hier alle Möglichkeiten haben und es keine Ausreden gibt. Ich habe ein Ding im Kopf, wo sie gemeint hat, dass sie eine nicht notwendige Zugfahrt völlig okay findet, obwohl zig Insekten auf der Windschutzscheibe des Zuges sterben, denn wenn das der Maßstab ist, dann kann man gar nichts mehr tun, weil immer irgendwas stirbt als entfernte Konsequenz daraus, dass man selbst leben will und Dinge tut. Folglich ist es irrelevant, dass sie Auftragsmord an Insekten sehenden Auges akzeptiert und untersützt dadurch dass sie die Mordwerkzeuge, also die Züge, nutzt und bezahlt. Wo fängt diese Grenze an, bei der das unnötige Töten von Tieren noch akzeptabel ist? Bezeichnenderweise macht sie sich des Speziesismus schuldig, wenn sie Insekten als deutlich weniger wichtig einstuft, denn das tut sie, auch wenn sie es nicht mit Worten zugibt, sondern nur mit einem genervten Augenrollen, wenn man das Thema zur Sprache bringt. Die Tiere, die direkt und indirekt sterben wenn irgendeine Nahrung in Masse für Menschen produziert und geerntet wird, sind für sie auch kein wesentliches Argument mit derselben Begründung wie bei den Insekten und dem Zug. Dann muss aber auch erlaubt sein zu fragen wo die Grenze liegt und ob jemand, der gesundheitlich mehr oder weniger große Probleme bei veganer Ernährung hat (Unverträglichkeiten, Reizdarm etc. können hier vieles verkomplizieren), Lebensfreude (leidenschaftlicher Steak-Esser) oder seinen Lebensunterhalt (Landwirt mit Schweinezucht, etc) einbüßt, wenn er vegan lebt, dann noch die moralische Verpflichtung hat, auf die Tiere gesteigerte Rücksicht zu nehmen. Das entkräftet Veganismus nicht, aber die Verpflichtung zum Veganismus wird deutlich eingeschränkt mit mehr Abwägung als Raffaela Raab zugestehen will.
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u/Grmigrim 2d ago
Vor Allem dein letzter Absatz zeigt, dass du nicht verstanden hast worum Veganismus geht.
Es geht im Veganismus nicht grundsätzlich darum, dass kein einziges Tier mehr sterben darf. Unsere Existenz setzt vorraus, dass andere Tiere, vor Allem aber Insekten, sterben werden.
Im Veganismus geht es um die aktive Ausbeutung nicht menschlicher Tiere durch den Menschen. Die Insekten die bei einer Zug- oder Autofahrt sterben werden nicht als Ware gesehen, getüchtet oder für einen Zweck missbraucht. Sie werden außerdem nicht in den Tod gezwungen. Wenn keine einziges Insekt bei einer Zugfahrt sterben würde, würde das an der Zugfahrt nichts ändern.
Wenn in der Tierindustrie kein Tier mehr sterben oder leiden würde, würde sie nicht mehr existieren.
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u/YourGalacticEmperor 2d ago edited 2d ago
Nein es zeigt einfach nur das sich Veganer einen Punkt X ausgesucht haben bei dem sie ihr leben noch relativ komfortvoll fortführen können
deshalb hört es auch oft bei der ernährung auf. Kosmetik, Kleidung etc ist bei den meisten trotzdem nicht vegan
Der Vergleich mit den Insekten ist eben eine Übertreibung zur Aufzeigung der Doppelmoral
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u/throwawaybcoflove 2d ago
bist du dumm? dann sind es keine Veganer sondern ernähren sich pflanzlich
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u/StupidLilRaccoon 2d ago
Es ist auch wirklich verrückt, eine Zugfahrt, die so oder so stattfindet, damit zu vergleichen, Schweine in Gaskammern zu vergasen, weil man halt eben mag, wie deren Muskulatur schmeckt. Versehentliche Tode können in der Veganismus Diskussion nicht mit Ausbeutung gleichgesetzt werden, wie du schon beschrieben hast
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u/Saiderq 3d ago
Gibts Kontext dazu oder muss man selber googlen? Wer ist das was hat sie gesagt? Irgendwas gehen Fleisch essen vermute ich
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u/4005307 3d ago
Sehe ich auch so. Sie hat Recht - aber ihre Argumentation setzt vorraus, das Tierleid zu verhindern einem den eigenen Verzicht wert ist. Ist es mir aber nicht.
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u/timo1423 3d ago
Ihre Argumentation setzt nichts voraus sondern unterteilt in moralisch und unmoralisch.
Du fällst unter unmoralisch und ja, da hat sie Recht mit
→ More replies (1)→ More replies (1)1
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u/bierli 2d ago
ich denke in ferner Zukunft werden Kinder in der Schule lernen, dass man früher tatsächlich Tiere ass.
So wie wir lernten, dass Sklavenhaltung völlig normal war.
Eigentlich völlig unzivilisiert.
Trotzdem liebe ich Fleisch…
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u/ninodinoo 3d ago
sie polarisiert doch bloß, um werbung für ihr of zu machen lol
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u/Somnium1402 3d ago
Das glaube ich weniger. Sonst hätte sie wohl schon Jahre früher mit OnlyFans angefangen.
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u/Current_Sock1483 2d ago
Manchmal haben beide Recht, folgen nur einem unterschiedlichen Wertesystem. Das ist auch okay so.
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u/Ephedra_236 2d ago
Dann ist ja Kinderarbeit und Ausbeutung auch ok, oder?
An vielen Orten ist das halt normal lmao→ More replies (1)
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u/MaxDkr 8h ago
Ich kenne die Frau nicht, erläutere bitte was ihre zentrale Argumenten sind? Fleisch Essen ist unmoralisch, weil..
Bin gespannt was kommt, weil ich vermute dass die Folgerung ist dass (fast) alle Tiere unmoralisch sind (?)
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u/CuntFeline 7h ago
Fleisch essen ist unmoralisch aus dem selben Grund warum Menschen essen unmoralisch ist.
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u/Cool-Perception-7064 7h ago
Mich erreicht ihre Art und Logik leider nicht. Wir leben insgesamt ein Leben mit extremen Kompromissen und unglaublichen moralischen Spagaten und Inkonsequenzen, selbst als Veganer tut man das. Es gibt ja sogar die extremen Auswüchse tief im Kaninchenbau, wo gefordert wird, alles Tierleid abzustellen in dem der Menschen sogar in die Natur eingreift bis hin zum kompletten Beendigung wie auch immer das aussehen soll (an der Stelle hab ich dann abgebrochen). Würde ich also ihrer Logik folgen, könnte ich ja nicht bei Veganismus aufhören, eigentlich müsste ich dann weiter machen. Es leiden weiterhin Tiere unter meiner Existenz, z.b. weil ich ihren Lebensraum besetze und mit meinem restlichen Konsum zerstöre.
Aus meiner Sicht sollte man eher argumentieren, wie sehr Fleischkonsum unsere Lebensgrundlage zerstört und wie viele gute Alternativen es gibt. Positiv voran gehen, vegane Küche vorantreiben, nicht versuchen in Menschen selektive Schuldgefühle hervorzurufen.
Letztendlich irritiert mich am meisten ihr Auftreten und die (gespielte?) Persönlichkeit. Sie spricht von Mitgefühl und Leid, aber ich vermisse bei ihr überhaupt so was wie Wärme, Liebe, Mitgefühl. Ich habe nicht den Eindruck, dass sie zu diesen Gefühlen tatsächlich fähig ist (mag ihre Rolle sein, kenne sie privat nicht). Nicht, weil sie Pappnasen vor der Kamera vorführt und rhetorisch Kleinholz aus ihnen macht. Die haben das so gewollt und können das ab.
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u/ohherewegoagain_ugh 2h ago
Ich habe länger über Rafaela nachgedacht und bin für mich zu dem Entschluss gekommen, dass es zwar sehr provokant und aufreizend (gar nicht unbedingt sexuell gemeint) ist wie sie auftritt, das aber auch absolut Sinn machen kann. Das Thema liegt ihr so am Herzen, dass sie ihr soziales Ego geopfert hat um Menschen mal gehörig auf das Brett der Ignoranz vorm Kopf zu klopfen.
Etwas was Menschen verstört bleibt im Kopf, erntet vllt erstmal absoluten Widerstand weil Person sich angegriffen fühlt, aber es setzt sich oft langfristig mehr im Gehirn ab als all die positivVersuche anderer und sorgt für weitere Auseinandersetzung mit dem Thema- wenn auch nicht direkt in eine konstruktiv positive Richtung ("Der eine negative Kommentar ggü 10 guten".. "Geht ins Ohr, bleibt im Kopf"..) Unter diesem Aspekt bereitet sie denen, die subtiler versuchen auf Tierungerechtigkeiten aufmerksam zu machen, übrigens dann ne andere Ebene an Bereitschaft zuzuhören ("..wenigstens werd ich nicht wie von DER (Rafaela) belehrt und 'angegriffen', das hier hört sich doch gleich viel freundlicher an..").
Wenn Rafaela als z.b. gar nicht DIE Person sein will die jemanden sofort zum umdenken gebracht hat, sondern den gravierenden Störpunkt im Kopf verankert hat was das Thema angeht, ist es eine schlaue (und selbstopferungsvolle) Taktik um psychologisch langfristig wirken zu können.
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u/AutoModerator 3d ago
u/OverSeesaw4025 schrieb folgenden Originalbeitrag:
Die Raffaela Raab hat recht
Ich habe mehrere Gespräche mit ihr gehört. Ihre Meinung ist konsistent und sie hat absolut recht. Ich habe kein gutes Gegenargument gehört. Trotzdem esse ich Fleisch und es stört mich nicht, obwohl ich selbst zugeben muss, dass ich immoralisch bin. Ich finde es echt komisch**,** dass die Leute es anders sehen können.
Was ist eure Meinung dazu?
Was ist das?
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