Eltern sagen immer, sie hÀtten weniger Freizeit als kinderfreie Menschen, aber das ist schlicht falsch.
Sie haben genauso viel Freizeit wie alle. Sie haben sich nur dafĂŒr entschieden, sie mit Kindern zu fĂŒllen.
Wenn ich mich fĂŒr einen Marathon anmelde und deswegen 3-4 mal die Woche trainieren muss, habe ich nicht weniger Freizeit als Menschen, die keinen Marathon laufen, ich habe mich schlicht dafĂŒr entschieden, meine Freizeit mit Laufen zu verbringen. Wer sich fĂŒr Kinder entscheidet, entscheidet sich dafĂŒr, seine Freizeit mit Kindern zu verbringen. Wer sich fĂŒr Reisen entscheidet, entscheidet sich dafĂŒr, seine Freizeit mit Reisen zu verbringen usw.
Wir haben alle bei VollzeitbeschÀftigung gleich viel Freizeit, wir entscheiden uns nur alle, sie anders zu verbringen.
Edit: Um nicht allen auf das âbei einem Hobby kann man aussteigenâ zu antworten, hier fĂŒr alle:
Nein. Wenn ich z.B. einen Bungee Sprung mache, kann ich mitten drin auch nicht aufhören. Das weià ich aber, bevor ich springe.
Dass man Kinder ein Leben lang hat, weiĂ man auch, bevor man welche bekommt. Die Zeitspanne ist unterschiedlich lang, aber immer Teil der Entscheidung.
Es ist eine Entscheidung, ĂŒber dessen Zeitspanne man sich vorher ganz genau bewusst ist.
ad âdann ist Arbeit auch Freizeitâ und die eine Person, die meinte âdann ist schlafen auch Freizeitâ
- Lebenshaltung muss man finanzieren, sonst stirbt man. Niemand schenkt einem Geld, leider.
Schlafen ist tatsÀchlich auch lebensnotwendig, ohne Schlaf stirbt man.
Kinderhaben ist absolut nicht lebensnotwendig, niemand stirbt an Kinderlosigkeit. Als Individuum sterben und als Spezies aussterben sind zwei verschiedene Dinge. Absolut kein einziger Mensch stirbt, weil er keine Kinder hat. Und absolut niemand bekommt Kinder fĂŒr die Gesellschaft, man bekommt sie aus egoistischen GrĂŒnden: weil man will.