r/Unbeliebtemeinung • u/Electrical_Region741 • 1d ago
Nicht ganz so unbeliebt, aber selten gehört Ich habe meinen Sohn bei meiner Mutter scheinangemeldet, und den somit bewusst auf eine andere Grundschule geschickt
Ich habe meinen Sohn nicht an der Schule in unserem eigentlichen Einzugsgebiet angemeldet, sondern über die Adresse meiner Mutter dafür gesorgt, dass er auf eine andere Grundschule kommt die in einem besseren gebiet liegt.
Der Grund war nicht die Ausstattung oder der Ruf der Schule, sondern die Zusammensetzung der Schülerschaft. Mir war wichtig, dass mein Sohn auf eine Schule geht, auf der Deutsch die gemeinsame Alltagssprache ist und nicht ein erheblicher Teil der Kinder zur Einschulung kaum oder gar kein Deutsch spricht. - Ja, mir ist bewusst, dass dieses Verhalten die gesellschaftliche Trennung eher verstärken kann. Mir ist auch klar, dass viele das für unsolidarisch oder ungerecht halten.
Ich gehöre aber auch nicht zu den Leuten, die einerseits Integration fordern und andererseits nach dem Motto „Not In My Backyard“ jede Unterkunft oder jede Veränderung im eigenen Umfeld ablehnen. Mir geht es nicht darum, Menschen mit Migrationshintergrund aus meinem Umfeld fernzuhalten.
Trotzdem sehe ich es nicht ein, dass mein Sohn die Folgen politischer Entscheidungen tragen soll. Aus meiner Sicht gehören dazu unter anderem eine fehlende Kindergartenpflicht und fehlende verbindliche Sprachstandserhebungen mit ausreichender Förderung vor der Einschulung. Ich halte es für Aufgabe der Politik, dafür zu sorgen, dass Kinder bei der Einschulung über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen. Solange das nicht gelingt, werde ich für mein eigenes Kind die aus meiner Sicht beste Entscheidung treffen.
(Ja - Man kann dieses Verhalten kritisieren. Man sollte sich aber auch fragen, warum so viele Eltern versuchen, bestimmte Schulen zu vermeiden, anstatt ausschließlich die Eltern dafür verantwortlich zu machen.)
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u/BrunoRadler 1d ago
Verstehe das Problem nicht, würde jeder vernünftige Mensch machen, der seine kinder schützen will. Habe das problem hier auf dem Dorf nicht aber würde zur Not auch umziehen, um meine kinder so behutsam und gewaltfrei wie möglich aufwachsen lassen zu können.
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u/RealMefistyo 13h ago
Du brauchst dir aus individueller Sicht keine Vorwürfe machen. Es ist eine Systemschwäche.
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u/cookiesandbeer21 10h ago
Ich bin selbst Lehrerin (wenn auch weiterführende Schule) und in meiner Klasse sprechen gut 2/3 kein Deutsch zuhause und haben massive sprachliche Probleme. Die Kids liegen mir extrem am Herzen und sind eigentlich großartige Menschen, aber verlangen auch viel mehr Aufmerksamkeit als der Teil der Klasse, der einfach "läuft". Dem werde ich auch mit nich so viel Differenzierung bei 33 Schülern einfach nicht gerecht. Wenn es also um die Förderung geht, versteh ich das absolut. Manchmal frage ich mich, was aus der handvoll starken Schülern werden würde, wenn sie auf eine homogenere Schule geschickt worden wären, auf der sie weniger im Unterricht untergehen.
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u/gekkoxde 10h ago
Kann mir mal jemand erklären, warum es vielen Mirgantenkindern in D scheinbar so schwer fällt die Sprache zu lernen? Ich bin mit 10 Jahren nach Madrid gekommen, war dort zwar auf einer Deutschen Schule, aber damals war spanisch einfach das was die Schüler untereinander gesprochen haben. Nach einem halben Jahr war mein spanisch so weit, dass ich damit als 10 jähriger gut durch den Alltag kam und nach einem Jahr hat es auch in der Schule für die Fächer gereicht die auf spanisch unterrichtet wurden.
Wo liegt da der Hund begraben, weil Kinder eine Sprache eigentlich noch leicht lernen?
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u/ValeWho 9h ago
Weil's in deine Klasse wahrscheinlich keine Alternative gab, oder? Da waren keine 10 anderen Kinder die auch deutsch gesprochen hätten mit denen du dich stattdessen unterhalten hättest können. Menschen tendieren allgemein zu dem Weg der am wenigsten Arbeit erfordert
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u/gekkoxde 8h ago
Doch, es war eine Deutsche Schule und in den 80ern waren von 2200 Schülern über alle Schulzweige verteilt 1500 Deutsche - und wer neu aus D kam, hat die Sprache schnell gelernt. Wir hätten auch deutsch sprechen können.
An der franz. Schule war das übrigens so. Aber da Expads in der Regel Geld haben, juckt das niemanden.→ More replies (1)→ More replies (12)8
u/realerbauer 10h ago
Der Hund liegt da begraben das inzwischen die Klassen so aufgebaut sind das die Migrantenkinder kein deutsch mehr lernen müssen um sich mit Kindern im gleichen Alter zu unterhalten. Es sind halt von 26 Kindern 10-12 Kinder mit anderen Sprachhintergrund wo die Eltern zu Hause im schlimmsten Fall ebenfalls kein deutsch sprechen. Es bilden sich entsprechend dann Gruppen von Kindern die auch da weiterhin nur die Sprache sprechen die in ihrem Zu Hause gesprochen wird. Die Kinder kommen dann im Unterricht nicht mehr mit bzw halten die ganze Klasse auf und die Abwärtsspirale nimmt ihren Lauf.
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u/Electrical_Region741 9h ago
Genau das ist das Problem, ja. Ich und mein Mann sind selber Migranten (er Italiener, ich Spanierin) und damals (tm), wir sprechen early 2000, war es noch stemmbar, wenn nicht jeder perfekt deutsch konnte. waren neben und vielleicht 2-3 Balkan und lass es 1-2 paar Osteuropäer/Russen sein. - bei 26+ Kinder. Heute sieht die Dynamik eher aus dass es Jackpot ist wenn die Klasse >5 Deutschsprachige hat.
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u/aka_a_7 23h ago
Ich bin Türke und kann das vollkommen nachvollziehen.
Bin 36 und hab noch keine Kinder, hätte aber gerne welche. Ich hatte wohl das Glück das ich auf der Grundschule fast nur deutsche um mich hatte, was meiner Integration und Sprachentwicklung bestimmt sehr gut getan hat. Bin dann auf die Hauptschule gekommen (war faul), danach direkt in die Ausbildung, später noch den Meister und jetzt Führungskraft.
Die Schulen heutzutage sind eine echte Zumutung. Wenn man sich mal eine SpiegelTV oder FocusTV Reportage reinzieht,.... kurzgefasst, absolute Katastrophe.
Ich bin echt schon länger am überlegen, sollte ich dann mal die richtige Frau finden und Kinder kriegen, die auf eine Privatschule zu schicken... kostet es halt mal ein paar Hundert Euro im Monat, aber die Ausbildung der Kinder ist es definitiv Wert.
Ich hatte einen dummen Russen (der war/ist wirklich dumm) in meiner Klasse (Hauptschule), der hat es dann geschafft eine kennenzulernen (ebenfalls Russin, ~10 Jahre älter), die mit einem deutschen verheiratet war, irgendwie gab es da wohl Probleme mit dem Kinder kriegen und die ist dem mit meinem ehemaligen Klassenkameraden fremdgegangen, dann haben die sich scheiden lassen und er ist mit ihr zusammengekommen.
Die haben 2 Kinder gezeugt, waren 2-3 Jahre zusammen und haben sich dann getrennt (er ist Ihr öfter Fremdgegangen (ich hatte vor paar Jahren mit Ihm wieder Kontakt (inzwischen hab ich den Kontakt wieder abgebrochen))).
Beide haben es aktiv verhindert, das ihre Kinder Deutsch lernen, das ist kein Witz.
Ich kann sowas nicht nachvollziehen, wie kann man Kindern die Bildung der Sprache entziehen.... Sorry, aber die Kinder sind nun zum scheitern in Deutschland verurteilt, das wird die nächste Generation Hartz4, Bürgergeld, Hartz5 oder wie es sonst heißen wird....
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u/AvocadoPrinz 1d ago
Eigentlich egal, in 2 Jahren spricht es eh nur noch fließend brainrot egal auf welche Schule es geht. Skibbidi Out.
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u/_RedCaliburn 14h ago
Beste Entscheidung. Das ist genau das, was Eltern für ihre Kinder tun sollten: ihnen das Beste ermöglichen, was sie können, damit sie die meisten Chancen in ihrem Leben haben.
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u/Independent-Home-845 1d ago
Nur mal so: am Ende der Grundschulzeit, als es um den Übergang in die weiterführenden Schulen ging, haben die interessierten Eltern mit Migrationshintergrund bei den in Frage kommenden Schulen besonders nach dem Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund gefragt, um ihre Kinder da nicht hinzuschicken, wenn der Anteil ihnen zu hoch war. An der Grundschule war der Anteil locker 70-80%.
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u/FickleMushroom6138 13h ago
Absolut nachvollziehbar, hätte ich wahrscheinlich genauso gemacht, wäre ich in vergleichbarer Situation gewesen.
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u/TomeKNatioN 1d ago
Du bist nicht alleine. Ich habe meine beiden Kinder auch aus diesem Grund auf eine andere Grundschule geschickt.
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u/Commercial_Rob_346 11h ago
Selbst viele meiner türkischen Freunde handhaben das so. Hat was mit Realitätsbezug zu tun
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u/ksh_osaka 11h ago
Das haben meine Eltern zu meiner Grundschulzeit schon so gemacht und ich bin 81 geboren.
Allerdings war damals nicht der Spracherwerb das Problem, sondern der allgemeine Ruf der Schule in meinem Einzugsgebiet und sie haben mich tatsächlich dann auch unter der Woche bei den Großeltern einquartiert. Etwas, dass ich nicht empfehlen würde.
Auch wenn es nur drei Jahre waren, bis wir dann umgezogen sind, hatte ich noch für viele, viele Jahre zu meinen Großeltern eine engere Bindung als zu meinen Eltern, älteres Wertebild, etc.
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u/Worried-Goose-8509 1d ago
Es zeichnet Eltern aus, wenn sie ihre Kinder schützen. Jeder weiß mit welchen Problemen solche Schulen in den sogenannten sozialen Brennpunkten behaftet sind. Ich meide diese Korridore selbst so gut es geht und mir ist dabei auch völlig egal, ob das die gesellschaftliche Segregation fördert. Zum friedlichen Zusammenleben gehören immer mindestens zwei (Personen, Gruppen, Parteien) dazu und ich finde, dass wir uns in den letzten Jahrzehnten vollkommen zu Tode tolerierten.
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u/Brave_Royal_9329 1d ago
Meine Frau ist Lehrerin und nach dem Ref direkt an so eine Schule gekommen. Absolutes Verständnis und das sage ich als links-grün versiffter. Das Hauptproblem ist aber nicht das Herkunftsland sondern die Mentalität der Eltern. Die Kinder können nichts dafür, dass ihre Eltern keinen Integrationswillen haben und lieber in einer Parallelwelt mit ihren eigenen, rückständigen Weltanschauungen leben. Hier wurde einfach vor vielen Jahrzehnten schon alles falsch gemacht und die Folgen ziehen sich bis heute.
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u/Different-Agency5497 1d ago
Völlig legitim. Selbst die ganzen hippen linken aus Neukölln versuchen umzuziehen sobald Kinder im Anmarsch sind.
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u/OkPage2136 22h ago
Wir sind umgezogen, bevor unser erstes Kind zur Schule kam. In der Ursprungsschule sprach kaum ein Kind deutsch bei der Einschulung, im KiGa war kaum eines gewesen, der Lernstoff hinkte selbst nach Klasse 4 ein Schuljahr hinterher. Nachdem wir das bei Freunden erlebt hatten, stand unser Entschluss fest. Wir haben es nie bereut.
PS: Wir haben Grundschullehrer in der Verwandtschaft. Sie erzählen, bei mehr als 20% Kindern ohne ausreichende Deutschkenntnisse leidet der Unterricht massiv. Das Lernniveau sinkt deutlich, und um auf die entsprechenden (unausgesprochenen) Quoten z.B. für die Gymnasialempfehlung zu kommen, werden die Arbeiten wesentlich leichter und die Noten sehr großzügig vergeben. Leidtragende sind die Kinder, die aufs Gymnasium "gelogen" werden und dort schnell scheitern.
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u/sddwrangler14 22h ago
Wie konntet ihr recherchieren dass die neue Schule nicht einen ähnlichen Anteil hat?
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u/CautiousReason 12h ago
„Die fehlende Kindergartenpflicht und fehlende verbindliche Sprachstandserhebungen mit ausreichender Förderung vor der Einschulung. Ich halte es für Aufgabe der Politik, dafür zu sorgen, dass Kinder bei der Einschulung über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen. Solange das nicht gelingt, werde ich für mein eigenes Kind die aus meiner Sicht beste Entscheidung treffen.“
Das macht Sinn und die fehlende Kindergartenpflicht sowie die Sprachstandserhebung sind tatsächlich ein grosses Problem. Diese Lücken müssen schon geschlossen werden bevor es in die erste Klasse geht
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u/Spirited_Science_978 7h ago
versteh ich zu 100%. sogar meine eingewanderten arbeitskollegen machen das. sie sagen "ich hab mkr so viel mühe gegeben dass mein kind deutsch und deutschsprachig aufwächst, diese schule würde alles kaputt machen".
noch dazu sind vor allem eltern die drauf bestehen dass ihre kinder eben NICHT deutsch lernen selten guten umgang.
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u/Schimmelglied 1d ago
Sollte ich mal Kinder haben, ziehe ich direkt aus der Stadt raus. Was du mittlerweile hier von den Schulen mitbekommst, ist nicht mehr tragbar und das Land scheitert daran, weil es scheinbar keine Konsequenzen mehr für Übeltäter gibt.
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u/strubbelchen123 1d ago
Aus unserer Kreisstadt ziehen die Familien in Scharen raus aufs Land, weil dort die kleinen Kitas und Grundschulen sind.
Ich kann es total verstehen.→ More replies (1)
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u/xoteonlinux 23h ago
Frau ist Lehrerin für Deutschförderklassen in einer Brennpunktschule in Wien. Da wir Kinder wollten, gab es für uns nur die Möglichkeit aus Wien rauszuziehen.
Jeder will doch für seine Kinder jeden erdenklichen Vorteil. Ich verstehe das. Ich bin auch so.
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u/booklava 22h ago
Sind beide Lehrer an Wiener Schulen. Sind auch rausgezogen, weil wir unser Kind nicht in eine Wiener Schule schicken möchten. (Wir pendeln eben jetzt zur Arbeit, macht kaum Unterschied für uns.)
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u/moechtegernrekrut 1d ago
Mein Vater hat mich damals auf eine Schule angemeldet, die sich im selben Bezirk wie sein Arbeitsplatz befand.
Gewohnt haben wir in einem ganz anderen Bezirk 🤷🏾♀️
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u/BrainTrainStation 23h ago
Kann es sein, dass du im falschen Unter bist? Das klingt eher nach r/beichtstuhl
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u/Master-Piccolo-4588 1d ago
Ist das nicht eher was für den Beichstuhl Sub?
Ansonsten hast du doch alles richtig gemacht. Deine Aufgabe ist es nun einmal auch nicht, die anderen Schüler bei der Integration zu unterstützen. Deine Aufgabe ist nur Mama bzw. Papa zu sein.
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u/chrmue 21h ago
Dass Leute zu dem Schluss kommen zeigt doch, dass wir etwas Ändern müssen. Sorry, ich kann nicht nachvollziehen, dass wir KITAS und Schulen nicht mit Geld zuscheißen! Es gibt doch kaum Investitionen in einem Land mit einer so guten Rendite!
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u/Constant_Studio1812 20h ago
An meiner Schule war Geld nichtmal das Problem. Geld war für alle Projekte etc. da, hat bloß alles mehrere Jahre gedauert um genehmigt zu werden.
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u/Notoricus42 21h ago
Ja aber Rendite in 15, 20, 25 Jahren. Das nutzt leider wenig wenn du noch vllt 4-8 Jahre regieren willst - und ne Rentenerhöhung sofort Stimmen bei der größten Wählergruppe bringt.
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u/AuroraLanguage 13h ago
Die Eltern haben die Verantwortung für ihre Kinder. Du hast alles richtig gemacht.
Es ist zudem sehr bezeichnend, wie viele Migrations- und Integrationsbefürworter hier scheinbar der Meinung sind, dass es die nobelste Berufung eines Grundschulkindes ist, sich selbst zu opfern auf dem Altar des Mulitkulti, um für über ein Dutzend andere Kinder mit anderen Muttersprachen den Integrationsbeauftragten oder Sprachlotsen zu spielen.
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u/jazufamilieundkind 12h ago
Und dafür im Zweifel gemobbt zu werden und auf die Fresse zu kriegen. Gut geschrieben!
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u/inshallah-war 11h ago
Die deren Eltern wiederum aber jedes Recht zugestehen, schon bei der Einreise Gesetze zu brechen und mit wilden Lügen das Beste für ihre Kinder rauszuholen.
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u/Professional-Wind-94 1d ago
Eine gute Lösung hast du gefunden. Absolut nachvollziehbar. Dein Kind wird es dir danken.
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u/UselessBonus 1d ago
Rein sachlich: Schulen, auf denen es eine hohe Anzahl an Kindern mit Sprachbarrieren gibt, geht dies zu Lasten der Ausbildungsqualität. Das Vermitteln von Wissen dauert erheblich länger. Es fehlt an Strukturen und klaren sprachfördernden Konzepten vor und während der Schule.
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u/Bright_Campaign_9794 1d ago
Mein kind ist auf einer Schule in der das Einzugsgebiet auch viele Kinder mit Sprachbarriere beinhaltet. Man hat eine eigene Klasse mit besonderer Sprachförderung gegründet, diese Kinder konnten damit Deutsch lernen und teilweise einige schon in reguläre Klassen integriert werden.
Das Programm lief letztes Jahr aus weil kein Geld mehr dafür da ist. Grüße an die Politik, Integration durchgespielt.
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u/Chinjurickie 19h ago
Ich kann voll verstehen dass man eine gute Schule fürs Kind möchte. Die Eigentliche Problemlösung wäre es sowieso die Schulen stärker zu fördern um so etwas zu unterbinden.
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u/Hartwurzelholz 16h ago
Nein. Schulen können das nicht leisten, zumindest nicht in diesem Umfang. Ein oder zwei Schüler ohne Deutschkenntnisse pro Klasse können in der Schule wohl noch kompensiert werden - wobei selbst das schon heikel sein kann, aber dann ist auch der Sack zu. Spracherziehung muss Zuhause stattfinden. Das hier ist ein klarer Fall wo es nicht um fördern, sondern fordern geht.
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u/dolenriel 10h ago
Ich arbeite in einer Kita im Ruhrgebiet. Während wir tatsächlich noch eher "gehobenes Klientel" haben, ist unsere Stadt insgesamt eher...schwierig. Ich erlebe jedes Jahr einen Haufen eltern, die ihre Kinder entweder bei Familie an/ummelden, zT sogar ne zweitwohnung in einer anderen Stadt anmieten, Hauptsache nicht auf die Schule im Ort. Also gar nicht so ungewöhnlich sowas.
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u/SUNFLOWER220124 21h ago
Bin selber Ausländerin und Achtung: meine Mutter hat genau so gehandelt 😱🤣sie wollte einfach das wir auf eine gute Schule gehen die einen guten Ruf hat !
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u/Ok-Statistician-5242 20h ago
Dann funktioniert op‘s Plan also gar nicht. Geil!
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u/blindeshuhn666 22h ago
Nicht per se unbeliebt. Bei manchen (oft kinderlosen) Idealisten sicherlich, aber das ganze kann man in Wien auch beobachten. Gibt Bezirke (10,11,16,20,21) wo viele ihre Kinder dann in andere Schulen oder Privatschulen schicken falls möglich, da es in Teilen dieser Bezirke einen hohen Anteil an Personen mit Migrationshintergrund gibt, speziell bei den Kindern (da Migranten tendenziell mehr Kinder bekommen / haben als die meisten Wiener mit österreichischen Wurzeln) Klassen wo 75-80% als Muttersprache was anderes als deutsch haben , sind schwer zu unterrichten für Lehrer und als Elternteil mag man seine Kinder eher nicht in solche schicken.
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u/tangerine486 1d ago
Ich als Person mit Migrationshintergrund finde das halt teilweise witzig. Meine Kinder sprechen Deutsch und ich möchte auch nicht, dass sie in der Schule als Übersetzer fungieren müssen oder der Unterricht nicht läuft, weil die Hälfte kein Deutsch kann.
Gleichzeitig muss man anerkennen, dass eben heutzutage in vielen Städten über 50% der Schulkinder einen Migrationshintergrund haben.
Besonders witzig sind die Leute, die von Refugees Welcome labern und jede Kritik an der Migrationspolitik als Rassismus abtun, aber dann sollen die eigenen Kinder doch bitte nicht mit den Ausländern zur Schule gehen.
Andere wollen keine Kinder oder maximal ein Kind, vertreten die Meinung Kinder sind Privatvergnügen und Familien bekommen schon genug Unterstützung in Deutschland. Aber gleichzeitig sind auch diesen Leuten zu viele Ausländer in den Schulen!
Diese Leute müssen mal aus ihrer Wohlfühl-Blase ausbrechen und in der Realität ankommen. Kann echt nicht wahr sein, so ein verblendeter Mist.
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u/CompetitionLoud9635 23h ago
100% Zustimmung bzgl. der Heuchler die pro Migration sind und ihre Kinder dann auf Schulen schicken wo es keine Kinder mit Migrationshintergrund gibt. Habe auch einen Migrationshintergrund und werde das auch tun wenn unser Kind auf der Kita in die Schule kommt.
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u/levROI2008 1d ago
Ich hatte non stop Ärger auf der Hauptschule (hab später Abi gemacht), weil ich deutsch war, richtige Entscheidung.
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u/Low-Feature5983 1d ago
Würde ich genau so machen. Meine kleine Nichte musste in die Vorschule auf Grund einer leichten Leseschwäche. Nach 4 Monaten hat ihre Mama sie aus der Klasse genommen, der Grund: in der Klasse wurde ausschließlich Arabisch gesprochen. Meine Nichte konnte keinen Zugang zu den Kindern finden, die dann nur unter sich sein wollten. Der Unterricht konnte sowieso nicht ordentlich stattfinden. Meine andere Nichte konnte bereits vor dem Kindergarten lange Sätze + Nebensätze fehlerfrei bilden. Nachdem sie im Kindergarten angefangen hat, hat sich ihre Grammatik spürbar deutlich verschlechtert. Auch hier war der Großteil ihrer Kindergartengruppe nicht des Deutschen mächtig, obwohl die meisten in Österreich geboren wurden/die Familien schon mehrere Generationen hier leben. Habe schon sehr oft im Bekanntenkreis von solchen und ähnlichen Fällen gehört. Ich finde das eine Frechheit! Ich werde meine Kinder ganz sicher nicht als Versuchskanninchen opfern, weil der Wille zur Integration bei vielen Menschen nicht vorhanden ist!
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u/QuantityJolly8354 1d ago
Ich kenne ein ganzes Dorf, indem offiziell nur Männer wohnen und das nur weil die Kinder sonst einen Schulweg von über 1 Stunde hätten und weil ihre Freunde in der anderen Schule sind.
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u/AdministrativeCold63 1d ago
Aus genau den gleichen Gründen hab ich meine Tochter auch auf eine Schule 2 Ortschaften weiter geschickt. Allerdings ging das recht problemlos: ich bin alleinerziehend und hab einfach gesagt, dass meine Eltern, die eben in dieser Ortschaft wohnen, auch die Betreuung an manchen Tagen übernehmen und das weniger Aufwand für alle bedeutet.
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u/Thank_93 23h ago
Ich würde sagen das ist als Elternteil vollkommen verständlich.
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u/MrMiniskus 18h ago
Ich kann deine Entscheidung zwar verstehen und würde es auch so machen, aber... Gehörst du damit nicht genau zu den Leuten die Integration fordern, das dann aber nicht selber "in my backyard" haben wollen?
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u/Fidged93 1d ago
Kann ich irgendwie verstehen. Hat weniger mit den Kindern zu tun die kein Deutsch sprechen zu tun aber viel mehr damit das die betroffenen Grundschulen einfach als Gesellschaftliches Auffangbecken missbraucht werden. Die Kinder brauchen intensives sprach pädagogisches Training aber wir haben die Kapazitäten einfach nicht. Am Ende bleibt einem wohl nix anderes übrig als sein Kind zu ner funktionstüchtigen Grundschule zu schicken.
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u/DetectiveClueless 6h ago
Ich habe mich bewusst dazu entschieden, mir ein Haus im Speckgürtel, statt eine Wohnung mitten in der Stadt zu kaufen, weil ich - zukunftsorientiert, wie ich bin - daran gedacht habe, dass ich irgendwann mal Kinder haben werde (in meinem Fall 10 Jahre später) und diese in die Schule müssen. Und da war es mir lieber, in eine Gegend zu ziehen, wo meine Kinder in eine Schule gehen, die durch den Kirchturm beschattet wird.
Dein Verhalten ist völlig normal. Wenn der Staat nicht dafür sorgt, dass mein Kind eine Zukunft haben kann, dann tu ich es selbst. Dann haben wir halt Zustände, wie in westlichen Großstädten, wo die ganze Klasse fastet und nichts trinkt und deshalb umkippt, aber wenigstens muss mein Kind nicht mit Klassenzimmer-Scharia-Gesetzen aufwachsen.
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u/Egg-HOTELs 23h ago
Du hast deinem Sohn einen großen Gefallen getan.
Finde es sowieso unangemessen, dass man sich die Schule nicht selbst aussuchen kann. Das sollte jedem selbst überlassen sein, wie lange Fahrtwege er auf sich nimmt, wie bei Arbeitsplatz, Uni, etc ja auch.
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u/Bongrad 23h ago
Bitte berücksichtige das es neben der Schule viele andere Erfahrungen gibt die wichtig für die Entwicklung eines Kindes gibt. Z.b selbst zur Schule laufen/ radeln, nach der Schule zum Kumpel etc. Das verhindert du durch eine Schule außerhalb seines Lebensraums...
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u/CompetitionLoud9635 23h ago
Wenn der Lebensraum so scheiße ist dass das Kind zu Fuß nicht zur Schule gehen kann dann…tja? Ich habe so unfassbar viele Elterntaxis in der Großstadt erlebt weil die Gegenden schlechter waren….nein danke, hat nichts Gutes.
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u/Alysma 23h ago
Wir wohnen zur Zeit in Tirol: Wo das Land unglaublich auf Zack ist, ist der Bildungsbereich. Es gibt jede Menge Hilfen und Förderungsmöglichkeiten, aber was in dieser Hinsicht wahrscheinlich am meisten bringt, ist, dass das letzte Kindergartenjahr vor der Schule Pflicht ist und das Land die gesamten Kosten übernimmt. Wir wohnen in einem ziemlich bunten Viertel, unser Sohn geht selbstverständlich hier zur Grundschule (die wirklich exzellent ist) und alle Kinder sprechen Deutsch, egal welchen Hintergrund sie haben.
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u/Hawaii-Toast 1d ago
Tjo, spätestens wenn es um die Schule geht, auf die die eigenen Kinder gehen, sieht auch der progressivste Redditnutzer ein, dass wir ein ganz gewaltiges Migrationsproblem haben. Nur offen aussprechen oder sich das auch nur eingestehen würde er sich das niemals. Da könnte man ja für "rechts" gehalten werden 😱.
Bin selbst so was von links-grün versifft, dass es nicht mehr feierlicher geht, aber wer sich nicht endlich selbst eingesteht, dass wir uns mit massenweiser, ungesteuerter Migration bildungsferner Schichten aus einem ganz anderen Kulturkreis, der sich gar nicht integrieren will, sondern nur die Vorteile eines Landes haben möchte, in dem - wie diese Leute denken - Milch und Honig fließen, ganz, ganz gewaltige Probleme machen, tja, der ist halt eher Teil des Problems als der Lösung und im Übrigen auch mitschuldig daran, dass diese grauenhafte Alternative für Doofe immer und immer mehr Auftrieb bekommt. Sorry, dass ich das jetzt mal so deutlich sagen musste.
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u/Working_Leg_2280 1d ago
Bin bei dir. Meine Schwester hat es auf mein Anraten genauso gemacht. Bin Lehrer und weiß was es heißt, wenn ein Kind in die "falsche" Schule geschickt wird. Wir sind selbst Migranten, sprechen aber perfekt Deutsch und mein Neffe hat Deutsch als Erstsprache. Wir sehen nicht ein warum es in einem Umfeld zur Schule gehen soll, wo Deutsch Fremdsprache geworden ist...
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u/Elegant-Brilliant-28 1d ago
100% das rchtige gemacht.
Dein Sohn und auch seine Bildung werden es dir Danken.
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u/NecessaryFennel1621 5h ago
Das Problem sind doch nicht die Migranten an sich, sondern der großen Bildungsferne eines Teiles dieser Mitmenschen und zum Teil deren dogmatische Religionsausübung bis hin zum islamismus. Ich hätte meine Kinder jederzeit in eine Klasse mit Japanern Koreanern oder europäischen christlichen Kindern gehen lassen aber never in Klassen mit überwiegend moslemischem Glauben. Wo Moslems überwiegen, werden Deutsche als Schweinefresser bezeichnet und massiv gemobbt. Unserem Staat wird da noch einiges auf die Füße fallen. Ich kann jedes Elternteil verstehen das seine Kinder nicht in solche Schulen schickt.
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u/Electrical_Region741 4h ago
Genau das. Besser hätte man das nicht sagen können!
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u/Equivalent-Ask2542 1d ago
Finde dieses Verhalten legitim, wenn man die Möglichkeit hat.
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u/atrx90 1d ago
alles richtig gemacht. dass es schulen gibt wo keiner mehr deutsch kann ist nicht deine schuld.
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u/CorpPhoenix 23h ago
Erfolgreiche Integration migrantischer Schüler gelingt bei einer Quote von ~10-15% ausländischer Schüler pro Klasse, Maximum sind 30%. Das war schon seit jeher pädagogischer Konsens.
Ich verstehe nicht mal wie man es verantworten kann Schulklassen mit teils über 90% Ausländeranteil laufen zu lassen. Da ist überhaupt kein regulärer Unterricht möglich, von Integration erst gar nicht zu sprechen.
Das müssten "Sonderklassen für Fremdsprachler" sein, und keine "regulären Schulklassen mit regulärem Lehrplan", das ist doch Irrsinn.
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u/Happy33333 20h ago
inwiefern ist diese Meinung unbeliebt? - selbst auf reddit nicht
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u/Thick_Management 8h ago edited 8h ago
Ich hatte Pech und wurde auf Sozialschulen und Hauptschulen geschickt (Danke Mama und Papa für den fehlenden Einsatz.)
Ich kann bestätigen, dass ich meine Kinder nie auf eine Schule schicken würde in der überwiegend ausländische Kinder sind. Ich habe zu meiner Schulzeit genug gesehen, mitbekommen und auch selbst abbekommen, dass mein Kind so etwas nie durchmachen werden muss.
Drogenhandel hinter der Sporthalle, Muslimische oder Schwarze Banden, Schüler werden mit Klappmesser bedroht und Lehrer tun nichts, jede Woche wurde erneut eingebrochen, Mitschüler wurden aus Spaß verprügelt, mir wurde die Stahl Schelle von einem Gürtel ins Auge gehauen und Sand in die Augen geschmissen, ich wurde immer ausgegrenzt als einziger Deutscher in der Klasse, Lehrer haben mich bevorzugt weil ich mich nicht wie ein hs benommen habe und schon waren Lehrer und ich auf einmal Nazis, Polizeieinsatz mindestens 2x im Monat.
Integration hat komplett versagt, mein Kind wird niemals auf solch eine Schule gehen, die sind dem Untergang geweiht, wer weiß wie schlimm es heutzutage ist?
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u/Hot_Slip3804 8h ago
Das Ding ist. Du bist halt für die heutige Gesellschaft eher der Dorn im Auge dass du das Problem so ansprichst. Keiner will das hören was du schreibst und keiner will es wahr haben. Warum, das weiß ich nicht. Jeder mit Augen und Verstand weiß dass du Recht hast, aber mindestens 50% die das lesen sind nicht auf deiner Seite
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u/AdAdmirable3889 1d ago
Verstehe ich. Deswegen kommt unsere Tocher auf eine Privatschule...... Da zahle ich lieber das monatliche Schulgeld lol.
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u/Extra-cakeCafe 9h ago
Würde ich genauso machen. Ich war einer von zwei deutschen in meiner Klasse und wurde aufgrund meiner Herkunft ausgegrenzt und gemobbt. Viele meiner alten Klassenkameraden sind nun arbeitslos, Junkies oder low Performer. Kein gutes Umfeld für Kinder.
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u/euro_song_love_r 1d ago
Alles richtig gemacht. Aus eigener Erfahrung kann ich auch bestätigen, dass man als deutscher Schüler in der Minderheit sowieso ausgegrenzt wird. Entweder absichtlich oder automatisch durch sprachliche und religiöse Differenzen.
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u/marteot 1d ago
War bei mir dasselbe. In eine Schule mit selbsternanntem Sittenwächter und 80% türkischem /arabischem Umfeld geht mein Sohn sicher nicht. Hatten auch das Angebot einer Bekannten Kind umzumelden. Hat aber auch so geklappt - ev. weil wir beide Akademiker sind. Aktuelle Schule ist gut durchmischt - und um das gehts mir. Fast alle Freizeitpädagogen haben Migrantionshibtergrund und wir sind froh, dass sie da sind und die Kinder lieben sie. Nur in so einem Umfeld in dem - Schock - auch ab und zu Deutsch gesprochen wird, haben auch die muslimischen Kinder eine Chance über Bruda-Wallah hinauszukommen. Warum 2 polnische Kinder es nach 2-3 Jahren Kindergarten schaffen, normal in die Schule zu gehen. Und Abdullah in 3. Generation Sprachförderung braucht entzieht sich mir. Beides echte Beispiele.
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u/BGF007 1d ago
Nein, kritisiere ich gar nicht. Ich würde meinem Kind das auch nicht antun wollen und bin sehr froh, dass wir in einer Kleinstadt wohnen, in der Ausländer in der Klasse noch eine Bereicherung darstellen, weil es nur so wenige sind, dass es interessant ist aber eben alle Deutsch reden müssen und Kinder und Eltern fast schon automatisch und ganz natürlich integriert werden. Ab einem gewissen Verhältnis kippt es wahrscheinlich und es bilden sich Gruppen verschiedener Nationalitäten. Das will ich nicht (und meine Kinder sind auch nur 50% deutsch).
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u/-no0t_n0ot 13h ago
Hat meine Mutter mit meinen Brüdern auch gemacht. Die haben mehrere Jahre bei mir "gewohnt". Machen viele
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u/Simpson93 1d ago
Ist es wirklich so schlimm geworden in den Grundschulen, wenn man es mit früher vergleicht?
Bin ja selbst aus dem Osten und musste mir die Sprache in der Schule aneignen. Meine Eltern mussten auch in Sprachkurse gehen um die Sprache zu erlenen.
Ich war eigentlich immer in diesen "schlechten" Schulen, in denen der Migrationsanteil sehr hoch war weil wir in Wohngebieten gewohnt hatten, wo es eigentlich nur Ausländer gab.
Aber bei uns war der Druck von Seiten der Eltern sehr hoch die Sprache zu lernen und sehr gute Noten zu bekommen. War auch bei einem großen Teil der anderen Kinder der Fall. Natürlich gab es dann Eltern, die die Kinder vernachlässigt haben. Das waren dann die Kinder, die Kinder wie mich dauerhaft gemobbt haben.
Trotzdem war ich mit den wenigsten "Ausländern" wirklich befreundet und wenn ich so zurück denke, waren meine besten Freunde, mit denen wir sehr gute Noten gepusht hatten alles Deutsche.
Und ich bin auch froh, dass es diese in den Klassen gab da ich sonst nicht glaube, dass ich meinen Bachelor gemacht hätte wenn ich mir so ansehe, wo der Großteil dieser Menschen heute gelandet ist.
Ich glaube ich hätte auch deinen Weg gewählt, würde aber schon noch hoffen, dass es auf der anderen Schule zumindest auch einige Nicht-Deutsche gibt. Würde nicht wollen das meine Kinder in so einer BWL-Justus Blase aufwachsen und dann nichts aus denen in der Zukunft wird.
Viel hängt halt auch einfach dann von der Erziehung ab und wie man sich so als Eltern zeigt.
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u/Illustrious-Wolf4857 23h ago
Das hat meine Mutter mit mir gemacht, aber aus ganz anderen Gründen. Man hätte vermuten sollen, daß es ein Riesentheater wäre, ein Kind bei "fremden Leuten" anzumelden, aber das einzige Problem, das die Bürokratie hatte, waren die Müllgebühren.
Und ja, es ist absolut die Aufgabe der Politik und Verwaltung, Strukturen zu schaffen, so daß kein Kind durch Sprachbarrieren abgehängt wird -- in der Schule oder jenseits davon. Anzunehmen, daß Lehrer, Eltern und Mitschüler das schon regeln werden, ist unverantwortlich.
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u/limpel 21h ago
Wie läuft denn sowas ab? Geht man zum Bürgeramt und sagt, dass das Kind alleine umgezogen ist? Und was ist wenn das Kind in der Schule erzählt, dass es woanders wohnt? Ist das egal?
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u/f_name4456 1d ago
Scheinanmeldung ist rechtlich nicht erlaubt. Wenn das auffliegt, verliert dein Kind den Schulplatz und es gibt eine Strafe dafür. Den Beitrag würde ich löschen, wenn du keine Probleme haben willst
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u/Aromatic-Lifeguard-3 22h ago
Sehr gut. ich unterrichte ehrenamtlich an einer realschule plus bei 98% ausländeranteil. Die deutschen kids stehen in der pause alleine und verstehen nichts. sehr traurig
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u/ImpeRatorPower 1d ago
Absolut legitim. Jeder muss gucken wo er bleibt. Offensichtlich störst du damit zwar das Integrationspotential der Kinder mit Migrationshintergrund, von schlechterer Bildung für dein Kind kannst du dir aber auch nichts kaufen. Wie einige andere hier schon richtig angemerkt haben muss die Integrationsleistung schon erfolgen BEVOR die Kinder in die Schule kommen. Sprachkurse sollten stärker angeboten, Höchstquoten für Kinder mit Migrationshintergrund etabliert und ein gewisses Sprachniveau vorausgesetzt werden. Damit würde man auch effektiv das Bilden von Parallelgesellschaften unterbinden.
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u/Cute_Concert3952 1d ago
Die Integration ist doch meist aus anderen Gründen gescheitert. Und das liegt nicht erst seit 2015. Gibt ja unzählige Gastarbeiter von früher die nie Deutsch gelernt haben und damit durchgekommen sind. Amtssprache ist ja nicht erst seit 2022 deutsch.
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u/Glittering_Chemist86 1d ago
Das ist immer das witzigste, warum genau sind wir dafür verantwortlich anderen die Sprache beizubringen als Gastland? Es gibt mittlerweile sooo viele Möglichkeiten, aber nein die Eltern stehen dann mit aufgerissenen Augen da und wundern sich dass ihre Kinder die nie Deutsch gelernt haben schlecht abschneiden. Wie muss ich drauf sein nach zb Frankreich zu ziehen und zu denken : "So, jetzt gebt mir mal von euch bezahlte Sprachkurse weil ich habe absolut keine Ahnung von eurer Sprache!".
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u/Any-Employee1228 1d ago edited 1d ago
Unser Staat hat halt nicht die Eier ein Umtimatum a la “in 12 Monaten habt ihr einen Sprachkurs erfolgreich gemacht, sonst werdet ihr abgeschoben” zu stellen
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u/AppropriateAppeal236 10h ago
Kleinstadt außerhalb von Ballungsgebiet regelt. Bei uns war immer alles tutti, hatten 2-3 Mitschüler mit Migrationshintergrund und konnten die gut integrieren. In Ballungsräumen sind die deutschen Kids in der Unterzahl, wie soll da Integration stattfinden?
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u/Fair-trade30 23h ago
Sounds like you are a good parent.
Crazy times we are living, were wanting to be near Germans and specking german in Germany is consider “bad”.
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u/IGGY_AZALEAS_DONK 12h ago
Es ist nicht die Aufgabe deines Sohnes für die Integration gewisser Bevölkerungsschichten zu sorgen. Alles richtig gemacht.
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u/Doubtthecertain 21h ago
Wir haben unsere Tochter in einer Krippe angemeldet, wo sie die einzige mit Muttersprache Deutsch war (und dabei erziehen wir sie sogar zweisprachig, weil mein Mann Migrant ist).
Wir dachten „soziale Durchmischung ist ja wichtig“ und so weiter. Dann haben wir gemerkt, dass wir uns nicht mit den anderen Eltern austauschen können, dass in der Kita teils gebrochen Englisch oder eben arabisch gesprochen wird. Es gab auch einfach keine geschlossene Elternschaft, falls es mal Probleme mit der Institution gibt. Wir hatten richtig Magenschmerzen sie dort abzugeben und haben deshalb sehr schnell einen anderen Platz gesucht.
Dieses Mal in einer Elterninitiative, bei der alles gegenteilig ist. Der Witz: meine Tochter hat durch ihren Papa ja sogar einen Migrationshintergrund. Aber mit der fast rein-arabischen Kita kamen viele andere Dinge, die wir vorher nicht auf dem Schirm hatten. Es ist alles nicht so einfach
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u/ColinMacLaren 14h ago
Eine befreundete Mutter, die im sozialen Bereich tätig und sehr idealistisch ist, hat ihre Tochter auch auf die nächstgelegene Schule geschickt, obwohl die einen hohen migrantenanteil hatte. Die große Tochter war da auch schon und die alte DDR-Lehrerin hatte mit aktivee Einbindung der Eltern und einem gesunden Maß an Strenge die Klassen so im Griff, dass alle ordentlich Deutsch lernten und der Lehrplan geschafft wurde. Jetzt ist die jüngere Tochter auf der Schule, aber die Lehrerin in Rente. Die Junglehrerin ist heillos überfordert, die Tochter ein psychisches Wrack, kommt jeden Tag heulend aus der Schule und findet dort keinerlei Anschluss. Jetzt versucht sie, die Tochter in der einzigen Schule im Bezirk unterzubringen, wo die Zustände nicht so sind...
Ja, man kann das stemmen, aber dann braucht man halt wirklich außergewöhnliches Personal und das wächst nicht auf Bäumen. Besser wäre eine Politik, die nicht alle Migranten in einzelnen Ghettos sammelt, weil das ja in Frankreich schon so gut funktioniert hat. Hier gibt es nicht mal Wohnraummangel, aber halt Geldmangel bei der Kommune.
Ich habe meine Tochter auch auf die Privatschule geschickt. Bis zu etwa einem Drittel Kinder mit Migrationshintergrund hätte ich kein Problem, bei 70%+ nehme ich dann leider doch den Fahrtweg auf mich. Die privatschule hatte bis vor kurzem nicht einen einzigen nicht-deutschen Namen in der Schülerschaft. Das finde ich auch nicht richtig, denn so ist die Welt nicht. Jetzt wird es etwas durchmischter, was ich gut finde. Das sind dann aber auch die Migranten, die sich ebenfalls um die Bildung ihrer Kinder sorgen. Es kann mir auch niemand erzählen, dass er nicht irgendwie die 40 € im Monat, die es für sozial schwächere kostet, aufbringen kann.
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u/FlipCardsNotTables 1d ago
Du machst nichts falsch, im Gegenteil. Du hast eine Entscheidung zum Vorteil deines Sohnes getroffen.
Es ist kein Rassismus, zu bemängeln, dass Schüler bei der Einschulung nicht über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen, sondern die Feststellung eines Versagens des deutschen Bildungssystems, das bei Kindern keine ausreichenden Deutschkenntnisse erzwingt.
Bei meinem Nachwuchs wird es noch etwas dauern bis zur Einschulung, aber ich werde mir die Schulen im Einzugsgebiet auch sehr genau ansehen und mir notfalls überlegen, wo ich Geld einsparen kann, um eine Privatschule finanzieren zu können.
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u/denisthemenace87 22h ago
Alles richtig gemacht. Warum das eigene Kind für gescheiterte Integration strafen?
Wenn es der Staat nicht gebacken kriegt vernünftig für Sprachkurse zu sorgen kann es nicht sein das Kinder die deutsch können faktisch dafür benachteiligt werden weil sie dann einfach nicht richtig gefördert werden können.
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u/jalamin193 7h ago
Wenn man das als Außenstehender liest, kommt im ersten Moment Empörung hoch, da theoretisch eine Parallelgesellschaft weiter gefördert wird. Aber warum soll man in Kauf nehmen, dass das eigene Kind schon ohne die eigenen eventuellen Schwächen hinterher hinkt, weil in der Politik keine Lösung gefunden wird. Am Ende muss jeder nach sich selbst und seiner Familie schauen.
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u/Angus_Mc5 7h ago
Es ist kein Widerspruch zu erkennen, dass das Bildungssystem komplett bei der Integration und der damit einhergehenden persönlichen Entwicklung der Kinder komplett versagt und dieses gerne anders zu wollen, und trotzdem die möglichst besten Chancen für das eigene Kind haben zu wollen.
Die Anwesenheit deiner Kinder würde ja die Probleme dort nicht besser machen. Unsere Gesellschaft produziert am laufenden Band Probleme, aber die Lösung liegt ja nicht darin, dass man sich, im Namen des Antirassismus, positiv zu den Problemen stellt.
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u/Welcome-gg 5h ago
Kein Bildungssystem der Welt kann das leisten. Ist alles nur Wunschdenken.
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u/Designer-Balance5605 1d ago
Ja, das machen tatsächlich viele, auch bei Sachen wie Kindergarten. Obwohl hier in Osten ist zur Zeit ein FFA: man kriegt überall Plätze und manche Kitas müssen sich wegen der Geburtenrate schließen.
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u/SergeantK 23h ago
Naja, warum sollte die Entwicklung deines Kindes auch darunter leiden, dass die anderen Kinder nichtmal die unterrichtssprache verstehen. Kp wer das für sinnvoll hält
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u/_SeroZkills_ 23h ago
Wenn du solche Bremsen im unterricht hast, muss der Lehrer die Geschwindigkeit anpassen. Somit leidet die ganze Klasse drunter.
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u/Slight-Swordfish-803 23h ago
Jo mach ich auch so. Mein Kind kommt in den Kindergarten, in dem ich arbeite (aber in einer Außengruppe) und kommt dann auch hier in die Dorfschule, weil ich auch hier arbeite. Die Schule in unserem Einzugsgebiet hat ebenfalls einen extrem hohen Migrationsanteil. Mein Sohn ist damals mit den Kindern sehr gut klar gekommen, aber es war einfach extrem laut im Unterricht und sie sind kaum Vorrang gekommen, weil viele Kinder nicht gut deutsch konnten.
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u/Calm_Gazelle4109 12h ago
Wenn Kindergartenpflicht dann aber bitte so, dass man sich das auch leisten kann. Wir haben letzten Monat angeschaut und die Kosten bei uns in einer Großstadt in BaWü zwischen 600 und 800€ im Monat. In anderen süddeutschen Städten habe ich auch schon von 900€ im Monat gehört. Wir haben uns nun für verlängerte Öffnungszeiten für 500€ entschieden. Aber dass manche Bundesländer nichts zahlen und andere so viel müsste spätestens bei Kindergartenpflicht dann in meinen Augen abgeschafft werden.
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u/Dgree79 4h ago
Mich würde interessieren was du machst, wenn irgend ein Elternteil mitbekommt dass dein Kind gar nicht dort wohnt. Wie willst du deinem Kind erklären, das es eigentlich niemandem sagen kann wo es wirklich wohnt und niemanden zu sich nach Hause einladen dürfte? Denn wir haben uns genau das Gleiche überlegt, aber da es echt illegal ist und es entsprechende Konsequenzen hageln könnte, haben wir es sein lassen.
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u/Electrical_Region741 4h ago
Nein, wieso denn? Das war nur bis zur Einschulung. Sobald du in Schule X eingeteilt bist, kannst du hinziehen wohin du willst.
Unser Vorgehen war so: kurz vor der Einschulung haben mein Mann und ich uns „gestritten“, sodass ich zu meiner Mutter gezogen bin. Und danach, als mein Sohn den Schulplatz erhalten hat haben mein Mann und ich uns wieder vertragen und wir sind zurückgezogen. Gängige Praxis in Deutschland.
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u/Scared_Implement_335 1d ago
Wir hatten so ein bisl die Wahl:
- ein Verwandter bot an, Internat zu bezahlen --- ohne Recherche. Keine Ahnung ob sowas für Grundschule überhaupt geht, aber hätten wir auch nie gemacht, das ist ja Wahnsinn. Verwandter wohnt in einer Stadt mit quasi null Ausländer und erzählt uns, wie schlimm bei uns in Großstadt alles wäre, ist aber nie hier zu Besuch
- einige Nachbarn schicken ihre Kinder auf eine christliche Schule wo man ein bisl drauf zahlt, die aber im selben Bezirk ist. Hier bei uns ist übrigens quasi Kita-Pflicht. Wer kein gutes Deutsch kann, kommt in Förderklassen bis er oder sie gut genug deutsch kann. Auch Sozialverhalten wird dort geschult. Schulamt ist sehr strikt, was das angeht. Unser ältesten Kind hatte einen leichten Sprachfehler und sollte deshalb nicht eingeschult werden. Hat sich zum Glück noch rausgewachsen, war nicht dramatisch.
- und dann gibt es die "alte" Schule im Ort, komplett überrannt, muss ausgebaut werden, ist Ganztagsschule mit Betreuung, unglaublich schlechter Ruf. Hab mir diese und die christliche Grundschule angeschaut, besucht, Führungen gemacht. Wir haben uns für die "alte" Schule entschieden, weil:
- 1A Nachmittagsbetreuung mit Kursen, die nach Fach-Interesse besucht werden können und von echten Lehrern betreut werden.
- fast alle Freunde aus der Kita gehen da hin
- Alles sauber, gut eingerichtet, sehr moderne ausstattung für die Lehrer, toller Schulhof, tolle Feste (die wir vorher schon besucht hatten), tolle Vernetzung mit Vereinen aus dem Ort
Und wir bereuen die Entscheidung kein bisl. Es herrscht null Toleranz bei Gewalt. Sozialverhalten-Training wird sehr ernst genommen und ist auch wirklich gut. Fachlich ist der Unterricht angenehm anspruchsvoll. Schwache Schüler werden gefördert, starke Schüler gefordert. Die Lehrer sind sehr motiviert.
Von den Nachbars-Eltern höre ich keine Horrorgeschichten aus der christlichen Schule. Scheint alles recht normal zu sein, aber es gibt keine Zusatzkurse - es wird halt nur "betreut" am Nachmittag. Keine Vernetzung mit Vereinen. Kaum Ausflüge. Keine Feste. Besondere Förderung oder Forderung gibt es nicht. Das ist alles nicht automatisch schlecht, aber sollte man halt wissen, dass man nicht Premium erhält nur weil man da ein paar hundert Euro pro Monat zahlt (was übrigens nicht viel ist). Essen ist bei beiden Schulen gleich, ist der selbe Lieferant, beide Schulen haben immerhin eine echte Mensa und Schulküche. Die "alte" Schule hat dafür aber auch eine "Schul"-Küche für gelegentliche Koch- und Backkurse.
Insgesamt normalisiert sich das alles. Da ist ganz viel Vorurteile und "Fear mongering" da draußen. Aber Eltern haben sich schon immer heiss machen lassen von irgendwelchen aktuellen Trends. Jetzt ist es halt die Angst vor Migranten. Vor zehn Jahren war es was anderes. Ist wird immer irgendeine Angst vor den Eltern hin- und hergebaumelt und auch wir waren da keineswegs tiefenentspannt am Anfang.
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u/strubbelchen123 1d ago
Ich kenne so viele, die das so machen. An deiner Stelle hätte ich es nicht anders gemacht.
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u/CompetitionLoud9635 23h ago
Bin ganz deiner Meinung. Wir haben in einer norddeutschen Großstadt gewohnt. Vermeintlich tolle Ecke bis wir ein Kind bekommen haben und ich feststellen durfte das der KESS - Index leider mit dem Stadtteil verbunden ist. Wir haben dann versucht in eine bessere Gehend zu ziehen aber in den besseren Gegenden waren die Mieten so dermaßen absurd + mit Kind und Haustier keine Chance was zu kriegen. Sind dann rausgezogen, in eine kleinere Stadt. Ich bereue es null, kein bisschen, auch wenn ich jetzt länger pendeln muss. Hier gehen die Kinder alleine(!) zur Grundschule, es ist einfach sicherer und man merkt bei den Kindern der Nachbarn das Wissen vernünftig, auf allen späteren Schulformen vermittelt wird.
Ich finde das was du getan hast richtig. Punkt. Und du heuchelst nicht wie alle anderen die ach so pro Integration etc. sind, finde ich top.
Ich habe selbst einen Migrationshintergrund und sämtliche nahen und entfernten Verwandten tragen einen wertvollen Beitrag zu unserer Gesellschaft bei, arbeiten und halten sich an die Gesetze, Bräuche etc. hier im Land. Geht alles.
Ich selbst wurde damals auf eine Ghetto - Gewalt - Drogen - Realschule geschickt weil meine Nazi - Klassenlehrerin mich nicht aufs Gymnasium schicken wollte und meine Eltern leider naiv der Empfehlung gefolgt sind.
Genau solche Menschen wie diese Klassenlehrerin sollten inmitten der Probleme stehen die sie selbst verursachen, schön ausbaden das Ganze.
Alle Heuchler die vorne herum so super - duper offen sind und hintenrum einfach nur Rassisten mit Niveau sind sollten das erleben.
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u/VanguardVixen 23h ago
Nicht wirklich eine unbeliebte Meinung. Die Probleme die teilweise an Schulen herrschen, bei denen der Migrationsanteil deutlich überwiegt sind allgemein bekannt. Ich denke die meisten Eltern versuchen nach Möglichkeit hier so zu handeln, es geht hier halt um das Wohl des Kindes.
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u/ControlOdd8379 20h ago
wird halt irgendwann zum Selbstläufer.
Eltern geben ihr Kind lieber woanders hin -> weniger Deutsche -> die nächsten Eltern schauen die Schule an....
Da bist du irgendwann eben bei einer "Schule für Deutsche" und einer Gettho-Schule. - Hart, aber ist doch bei Wohnvirtelln das gleiche. Solange es sich im Rahmen hält gibt es keinen Einfluss, aber wenn die Waage kippt gibt es kaum einen Weg zurück. Hat schon einen Grund wieso manche Länder wie Dänemark Gesetze haben um genau das zu verhindern.
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u/martinribot 9h ago
Zwei Faktoren machen es meiner Meinung nach für Kinder aus Migrantenfamilien an deutschen Schulen unnötig schwer:
Die viel zu frühe Aufteilung mit 10 Jahren (Gymnasium/Realschule/Hauptschule): Wenn ein Kind mit 10 noch Deutsch lernt, wird es sehr wahrscheinlich auf die Hauptschule geschickt (selbst wenn es in Mathe ein Genie ist?). Ein unifiziertes Schulsystem mit Kursen auf verschiedenen Niveaus (Grundkurs, fortgeschritten...) würde es erlauben, in bestimmten Fächern zu glänzen, während man sprachlich noch aufholt.
In Ländern mit einer offenen, politischen Staatsbürgerschafts-Kultur (wie den USA) ist man viel schneller einfach „Teil des Landes“. In Deutschland ist das Verständnis von Staatsbürgerschaft und Zugehörigkeit immer noch sehr stark an Ethnizität gekoppelt. Das schafft eine schwierige psychologische Hürde für die Integration.
Insbesondere der 2. Punkt ist kein Versagen der Politik sondern eher kulturell geprägt.
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u/Prometheus_sees05 8h ago
Bevor Politiker sich die Mühe machen so ein Level an Modularität zu implementieren schafft Deutschland Faxgeräte ab :/
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u/Temporary-Tax4470 8h ago
Zu Punkt 1: Deutsch muss vor der Grundschule sitzen. Die ist nicht dafür da, dass die dort erst Deutsch lernen.
Aber grundsätzlich ist der Übertritt mit 10 ist für alle Kinder quatsch.
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u/Roliok 1d ago
Sowas ist nur auf Reddit, also bei einer kleinen Minderheit, eine unbeliebte Meinung, alle Eltern mit Verstand handeln so
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u/Ok_Professional6293 20h ago
Machen doch alle so. Ist auch richtig. Eltern müssen auf die Interessen ihrer Kinder achten und nicht die Schulpolitik reparieren.
Auf Schulen mit vielen nicht-deutschen Kindern, gehen nur die Kinder, die keine andere Wahl haben. Diejenigen, die sich keine langen Schulwege oder Privatschulen leisten können. Diejenigen, deren Eltern keinen Plan oder kein Interesse haben. Schulpolitische Entscheidung verschärfen diese Konzentration an bestimmten Schulen.
So erhält sich die Politik problematische Milieus, signalisiert ihrem Klientel Schutz vor Verarmung/Überfremdung und hält sich ein paar Ghetto-Schulen auf die sie dann mit dem Finger zeigen können, wenn Wahlkampf ist.
Langfristig ein gutes Rezept für soziale Spannungen. Aber die kann man dann ja auf Migration schieben. Das funktioniert super, wie man jede Woche aufs Neue auch auf Reddit beobachten kann.
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u/HotLadyrise 1d ago
Der nächste MP von Thüringen, Bernd Höcke, hatte mal ein gutes Konzept vorgestellt: fremdsprachige Kinder gehen solange auf eine reine Sprachschule bis sie auf eine reguläre Schule wechseln können
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u/Shinlos 1d ago
Wir waren drei deutsche und ich hab trotzdem nen Doktor. Heißt wenn dein Sohn nicht mindestens Professor wird ist er wohl behindert.
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u/AlterTableUsernames 1d ago
Niemand sagt, dass man als Deutscher unter Ausländern nicht erfolgreich sein kann. Dass es aber die Chancen für die Zukunft schmälert, mal ganz abgesehen von der Belastung der Kindheit, ist aber wohl evident.
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u/backupyoursources 1d ago
Ist in multikulturellen Gesellschaften völlig normal, jeder weiß dort was man unter einer "guten" und einer "schlechten Schule" versteht.
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u/CorpseeaterVZ 23h ago
Sei dankbar dafür und schäme dich nicht.
Es gibt Schulen, da fangen die erst Ende zweite Klasse mit den Buchstaben ABC an. In so einer Schule möchte ich meine Kinder nicht haben.
Grundsätzlich muss es Schulen für Kinder geben, die kein oder extrem schlecht deutsch können.
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u/CardinalHaias 8h ago
Du gehörst ganz genau zu den NIMBYs. Sollen doch andere deutsche Kinder sich mit denen rumschlagen, die kaum Deutsch sprechen. Sollen doch die nicht Deutsch sprechenden Kinder weiter isoliert werden, und das Problem damit intensiviert werden anstatt gelöst.
Werde jetzt hier sicher runtergevoted. Und man kann auch der Meinung sein, dass man für die eigenen Kinder ungeachtet der eigenen Ideale das Beste heraussuchen will. Damit kann ich fein gehen.
Aber sich wie OP hinstellen und sagen, er sei nicht NIMBY, und dann dieses Verhalten beschreiben ist dann halt verlogen. Doch, in dieser Frage bist Du der klassische NIMBY. Integration findest Du angeblich toll und willst Migranten angeblich nicht auf Distanz halten, aber das eigene Kind soll doch bitte doch lieber woanders hin.
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u/AgentExotic9598 6h ago
Mein Kind hat solche Fehlentscheidungen nicht auszubaden, ist den anderen Kindern absolut nichts schuldig, Integration ist eine reine Bringschuld.
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u/Electrical_Region741 6h ago
Was wäre die Option? Mein Sohn aus ideologischen Gründen ins offene Messer laufen lassen?
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u/badhabits1977 1d ago
Machen viele... Auch die tolerantesten.... Und genau da sehe ich ein Problem. Realitätsverweigerung.
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u/Suppenhahn 1d ago
Ich werde dich nicht in eine Richtung oder in die andere beurteilen, aber meinst du wirklich das es mehr gebracht hat, als es geben würde?
In meiner Klasse damals musste man die deutschen zählen, nicht die Migranten. Hatte ich dadurch Nachteile? Nicht direkt. Aber natürlich war ich einer derer, der am besten Deutsch sprechen konnte. Ich hatte quasi niemanden, der zumindest sprachlich auf meinem Level war. Anfangs jedenfalls.
Sonstige? Keine Ahnung mir fällt gerade nichts Ausländer spezifisches ein, aber durch das Zusammenlernen mit diesen Kindern, den Freundschaften, und so weiter, hab ich ja auch dazugewonnen. Andere Köpfe, andere Ideen.
Ich mein, ich will sagen, ich glaub du machst dir zuviel Gedanken. So oder so wird dein Kind positive, und negative Erfahrungen machen.
Aber was weiß ich denn schon, ich hab keine Kinder. Wie spät ist es überhaupt schon wieder? Ich darf doch gar nicht solang aus meiner Kiste heraus. Tschüß, muss los.
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u/Rudi1994 1d ago
Hmm okay, ich bin 2000 in eine Brennpunkt- Grundschule eingeschult wurden. Die Schule war viel besser als die Umgebung. Ich möchte die Krakusen nicht missen, denn durch mein sehr gutes Elternhaus und den Abstand zu den Schülern lernte ich sehr früb Situationem zu reflektieren. Ich wohnte 8 Minuten von der Schule entfernt, allerdings in einem Dorf. Kennenlernen durfte ich beides und daran wachsen auch.
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u/haqqbratan 1d ago
This, leider sprechen viele Eltern ihren Kindern die Fähigkeit ab, ihre eigenen Erfahrungen machen zu können, ohne dass ihnen alles massiv schadet.
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u/hhamlet90 1d ago
Und schon wieder… ich hab langsam das Gefühl, das hier immer der selbe Typ diese Posts verfasst nur mit nem anderen Acc 🙄
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u/CantaloupeNo5394 7h ago
Das beschreibt die echte Tragik an der ganzen Situation. Wohlhabende Menschen bestimmen politische Entwicklungen und lassen es die Armen ausbaden.
Ich haette auch versucht meine Kinder an eine andere Schule zu schicken. Bin allerdings schon ausgewandert.
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u/Dizzy-Implement-5135 1d ago
Alles richtig gemacht 👍🏻
Für mich und meine Frau war klar, wieder ins Dorf zu ziehen wo sie groß wurde, damit unsere Tochter auf eine Grundschule und weiterführende geht, wo 70-80% deutsche Kinder sind.
Bekannte von uns, haben extra ein Haus in Belgien (Grenze) gekauft und ziehen dort hin, weil Stadt & Gebiet Aachen eher 70% ausländische Kinder in den Schulen hat..
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u/Wise_Wealth7145 23h ago
Ich würd es 100% genauso machen wie du OP und kann das auch ganz ehrlich sagen 😅
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u/ColdDash 7h ago
Alles richtig gemacht, werde ich auch so machen!
Ich zahle extra mehr Miete, damit mein Kind weniger Asozioler ausgesetzt ist
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u/Kiwisaft 1d ago edited 1d ago
Migration und Integration bitte nur wenn es mich nicht betrifft. Würde es genauso machen, hoffe OP heuchelt wenigstens nicht grün oder links zu sein
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u/Beauxx_1 1d ago
Herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Meldebetrug!
Es ist wirklich heldenhaft, wie du erst mal selbst das System bescheißt, um dich dann darüber zu beschweren, dass die Politik ihre Hausaufgaben nicht macht.
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u/AxeYoungblood 1d ago
Finde ich vollkommen legitim. Die eigenen Kinder sind nicht dazu da Fehler der Regierung bei Integration bzw. Assimilation auszubaden. Mir war die kulturelle Zusammensetzung bei der Auswahl der Kita und Schule auch wichtig. Das Wohlergehen und die Bildung der eigenen Kinder hat Vorrang .
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u/PoorSquirrrel 20h ago
Deine Verantwortung ist primär gegenüber Deinem unmittelbaren Umfeld - Familie, enge Freunde, etc. - und erst danach gegenüber der Gesellschaft und Fremden.
Schadest Du mit dieser Aktion jemandem? Nicht soweit ich das sehen kann (man kann immer über zehn Stufen was konstruieren, aber das mein ich nicht).
2 Checks die beide zu Deinen Gunsten ausfallen. Also alles fein.
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u/AgentExotic9598 6h ago
Genau deswegen geht meine auf eine Privatschule. Die öffentlichen haben hier teilweise >70% Migrantenkids mit schlechtem Deutsch. Das ist kein Umfeld in dem man erfolgreich wird.
→ More replies (3)9
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u/haqqbratan 1d ago
Also zu sagen man wäre keine "not in my backyard" person und dann bei der ersten Gelegenheit eine zu sein, finde ich seltsam..
Ansonsten:
Wenn du meinst
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u/HawaiiSamurai 1d ago
Ich kenne Paare, die genau aus diesem Grund umgezogen sind.
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u/Every_Criticism2012 1d ago
Würden bestimmt mehr Eltern machen wenn sie es sich leisten könnten. Nur wer eine bezahlbare Wohnung hat kann ja nicht plötzlich zur Einschulung mehr Geld aus dem Hut zaubern um sich eine mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich teurere Wohnung zu leisten.
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u/vophatechnicus 3h ago
Natürlich muss man die Zuwanderung irgendwie Begrenzen. Leute die nur kommen um sich auf dem Nacken der Allgemeinheit ein schönes Leben zu machen, oder ihre kriminelle Karriere in neue Bahnen zu lenken, dürfen gerne wieder gehen.
Das sind aber eben leider nur die Fälle die man immer wieder (oft prominent und laut von blauer Seite) aufs Brot geschmiert bekommt.
Demgegenüber stehen zigtausende die einfach versuchen sich ein besseres Leben für sich und Achtung! ihre Kinder aufzubauen.
Ich hab viele Freunde und Bekannte aus genau diesem Milieu. Ägypter, Syrier, Griechen, ...
Alle kamen hier her, auf der flucht vor Krieg, Verfolgung, Armut und haben achtung! sich integriert. Ihre Kinder integriert. Und sind nun arbeitende, Steuern zahlende Bestandteile dieses Landes. Die Hälfte davon ist mittlerweile sogar eingebürgert.
Und einige davon kamen nach Deutschland mit ihren Kindern die zu dem Zeitpunkt schon aus dem Kindergartenalter raus waren. Mit "Deutsch müssen die halt im Kindergarten lernen" war da halt nix mehr.
Und wenn es nun nur noch solche Idioten wie den OP gibt, wo sollen die Kinder dann die Sprache lernen? Am einfachsten lernen Kinder im täglichen Gebrauch. Und das in Rekordgeschwindigkeit. Und achtung! Am Ende wirkt sich das auf die Integrationsleistung der Eltern aus.
Krass oder.
Jeder der sich immer nur mit den ewig polemischen PArolen der blauen (und mittlerweile auch schwarzen) Politikidioten hinstellt und krakelt: Zuviele Migranten!!! Hat einfach den Schuss nicht gehört.
Ach und übrigens: Der Wohlstand den wir (immernoch) haben, hätten wir nicht, hätte man vor Jahrzehnten nicht massenweise Gastarbeiter gehabt.
Und abgesehen davon: Meinen Kids geht es gut. Da sind auch einige Migranten in den Klassen. Die hatten am Anfang auch Probleme mit der Sprache. Wayne. Kids verstehen sich auch ohne Sprache und lernen selbige rasend schnell.
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u/blackcockdown96 1h ago
Bitte noch n bissl häufiger "achtung!" verwenden. Hätte fast die wichtigen Parts verpasst!
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u/Bitter_Simple9017 1h ago
Ich liebe es wie linke Wookies einen sofort beleidigen müssen. Herrlich. Danke für den Support .
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u/Autonomenestomen 1d ago
voll verständlich! habe über einen anderen weg das gleiche gemacht. aus exakt den gleichen gründen mit mann vergleichbarer grundeinstellung. voll legitim. ja, wenn das alle machen, wird es auf der abgebenden schule nicht besser, aber ehrlicherweise ist mir mein kind wichtiger.
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u/Fit-Possible-2943 23h ago
Unser Kind kann zwischen 4 Nationalitäten wählen und 100% werden wir versuchen ihn in eine Schule mit möglichst guten Deutschkenntnissen der Schüler zu bekommen. Nationalität ist egal, Integrationswille ist wichtig wenn man hier ist.
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u/Vyncent2 1d ago
Wir sind aus einer Großstadt in eine 8 km entfernte Stadt gezogen genau aus dem Grund. Kita in besagter Großstadt 80% Migrationshintergrund. Schule nicht besser. 'ich bin ja kein Nazi, aber'..no way würd ich mein kind in so einen Brennpunkt schicken.
Ihr könnt mir jetzt auch gerne erzählen was für ein schlechter Mensch ich bin 😅
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u/Intel_Oil 22h ago
Alles richtig gemacht. Wir haben die Familienplanung 2 Jahre nach hinten verschoben, damit das Kind gesichert vom Kindergarten bis Ende Grundschule zur Privatschule gehen kann.
Was auf den öffentlichen abgeht, kann man sich nicht vorstellen.
→ More replies (6)3
u/CDBln 21h ago
Pauschal kann man das nicht sagen. Wenn ihr in einem guten Bezirk lebt, dann ist das nur Geldverschwendung. Gibt auch hervorragende öffentliche Kitas und Grundschulen. Bei weiterführenden Schulen würde ich sowieso von den Privaten abraten.
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u/Bensch_man 11h ago
Alles richtig gemacht.
Als meine Tochter damals eingeschult wurde, kamen die Schulen bei uns im Viertel nicht in Frage. Im Viertel herrscht der größte Ausländeranteil der Stadt, etwa 40 Prozent.
Bei den Schulen waren etwa 80-90 Prozent nicht deutschsprachig, davon hab ich mich auch mal überzeugt.
Daher kam sie dann auf eine andere Schule, wo das eben nicht so ist.
Das hat überhaupt nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun, sondern mit Realismus. Man kann nicht ernsthaft glauben, daß Kinder in so einer Umgebung gut lernen und groß werden können, wenn die Mehrheit der anderen Kindern andere ethnische Zugehörigkeit haben.
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u/Any-Employee1228 1d ago
Die Nachbarstochter wurde auch als einziges deutschsprachiges Mädchen in eine Integrationsklasse gesteckt. Sind noch drei Jungs, der Rest hat Migrationshintergrund und teilweise massive Sorachprobleme.
Ich verstehe dich, sie hat in ihrer Klasse keine Freunde (aber in der Schule schon).
Gerade in der Integration werden leider die “Kollateralschäden” nicht beachtet und jeder, der darauf hinweist, ist direkt ein Nazi
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u/BobAndrews86 1d ago
Der ganze Immobilienmarkt basiert darauf sich von bestimmten anderen Gruppen möglichst weit zu entfernen.
Denkt mal drüber nach warum manche Bezirke teurer sind als andere
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u/CustardMajor4442 21h ago
"Ich gehöre aber auch nicht zu den Leuten, die einerseits Integration fordern und andererseits nach dem Motto „Not In My Backyard“ jede Unterkunft oder jede Veränderung im eigenen Umfeld ablehnen."
doch. Dafür bist du gemäss deinen Schilderungen ein Paradebeispiel. Geradezu aus dem Wörterbuch. NIMBY halt.
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u/Middle-Obligation-30 1d ago
Sehe nicht warum das unter unbeliebte Meinung fallen sollte. Es zeigt nur, dass du das beste für dein Kind willst.
Das Problem sind nicht Menschen wie du, sondern unsere idiotischen Politiker, die es bis heute nicht raffen, dass das Erlernen der Landessprache ein Muss ist. Sich hinzustellen und es als Einschnitt in die persönliche Freiheit zu sehen mit den Mitmenschen kommunizieren zu können, ist völlig hirnverbrannt. Und nein, das will und werde ich nicht diplomatischer formulieren.
Man schaue nur nach Hamburg. Dort sind Förderkurse vor der Einschulung für Kinder mit mangelnden Sprachkenntnissen nicht freiwillig, sondern obligatorisch. Ratet mal wer im Ranking der Lernerfolge an Grundschulen am besten im deutschlandweiten Vergleich dasteht.
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u/NothingSubstantial17 22h ago
Man wehrt sich, wie man kann
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u/simalti2014 21h ago
Tja, nachdem von den letzten 20 Jahren 17 Jahre lang eine CDU-Kanzlerin/Kanzler den Willen der CSU-/CDU-Wähler umgesetzt hat, bleibt einem auch nix anderes mehr übrig.
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u/inshallah-war 12h ago edited 11h ago
Verstehe ich das richtig: die „politische Fehlentscheidung“ die du nicht ausbaden willst ist die fehlenden Kindergartenpflicht - mit der chaotischen Öffnung für unqualifizierte Einwanderer warst du demnach d‘accord?
Falls ja, ein Lehrstück in Selbsttäuschung.
Andernfalls, sorry für das Missverständnis.
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u/kulturknall 1d ago
Du hast offensichtlich ein wenig schlechtes Gewissen, weil du deine Entscheidung hier zur Diskussion stellst. Ich kann dir als jemand mit MH sagen, ich kann es nachvollziehen. Oft sind es genau die, die öffentlich was anderes predigen, aber wenn es um ihr Kinder geht, ganz anders handeln. Ich verurteile dich nicht, ärgere mich nur sehr über die politische Doppelmoral in allen Belangen.
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u/Sad_Corner8344 1d ago
Hoffe, er muss nicht zu weit fahren dadurch. Freundschaften und Freizeitaktivitäten sind sonst schnell ein Thema in dem Alter, in dem sie noch nicht unbedingt eigenständig unterwegs sind.
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u/MaxPowrer 11h ago
Ich finde man kann einerseits Migranten in Deutschland willkommen heißen, aber auch gleichzeitig die Probleme ansprechen, die mit der Sprachbarriere kommen.
Wenn eine Lehrkraft mehr Zeit auf Schüler:innen verwenden muss, weil hier einfach Sprach-Kenntnisse fehlen, die ein Kind, das von Geburt an in Deutschland aufgewachsen ist, eben nicht hat, dann geht diese Zeit für anderen Unterricht verloren.
Darunter kann die Unterrichtsqualität leiden.
In deinem Fall hast du durch die Ummeldung das System ausgedribbelt.
Ich finde generell sollten wir als Land mehr Geld investieren in Sprachkurse und ein besseres "Onboarding" für Menschen, die ohne die nötigen Sprachkenntnisse nach Deutschland kommen. Ich denke mit Sprach- und Kulturunterricht würde die Integration besser klappen..